Eine Möglichkeit sind sogenannte Floater. Bei diesen Papieren werden die Zinsen an das jeweils aktuelle Niveau angepasst. Bei dem neuen Floored Floater der Société Générale sind die vierteljährlichen Kuponzahlungen an den Dreimonats-Euribor (Euro Interbank Offered Rate) gekoppelt. Das ist der Zinssatz, zu dem sich Banken in der Euro-Zone untereinander Geld für den Zeitraum von drei Monaten leihen. Zurzeit liegt dieser Satz bei 0,76 Prozent. Der Floater ist mit einem Mindestkupon von jährlich 2,25 Prozent und einem vollständigen Kapitalschutz ausgestattet. Sollten in den kommenden fünf Jahren die Euro-Geldmarktzinsen steigen, sind die Anleger voll dabei.
Beträgt der Referenzwert einmal weniger als 2,25 Prozent, wird der Mindestkupon ausgezahlt. Richtig lohnenswert wird das Investment erst, wenn die derzeit historisch niedrigen Zinsen kräftig steigen. Berücksichtigt man nämlich das Agio von 1,5 Prozent, so beträgt der jährliche Mindestkupon nur knapp zwei Prozent.
Quelle: ftd
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