Die Ula vertritt im Auftrag von sechs Mitgliedsverbänden die politischen Interessen von rund 50000 angestellten Führungskräften bundes- sowie europaweit. Der Vorruhestand ist nur noch für eine Minderheit eine Option. Gerade 44,4 Prozent wollen vorzeitig in Rente gehen, mehr als zwei Drittel davon mit dem 60. Geburtstag. Der Durchhaltewille der Leitenden kann indes zu Problemen in den Betrieben führen: Jüngere Führungskräfte sehen ihre älteren Kollegen als tendenziell weniger belastbar und lernfähig an, als sich die älteren Befragten selbst einschätzen.
Der Schlüssel für die Akzeptanz längerer Lebensarbeitszeit liegt in Teilzeitarbeit. 70 Prozent der Mitglieder wünschen sich einen gleitenden Übergang in den Ruhestand. „Teilzeit in Führungspositionen ist eine schwierige, aber keineswegs unlösbare Aufgabe. Für Arbeitgeber, Betriebsräte und Sprecherausschüsse liegt hier eine lohnende Zukunftsaufgabe“, so Ula-Hauptgeschäftsführer Ludger Ramme.
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