Das geht aus einer Statistik des US-Vermögensverwalters Blackrock hervor. "Zu Beginn des Jahres positionieren sich die großen Vermögensverwalter neu", sagte ein Händler. "Das Performance-Wettrennen beginnt von vorn, und die frischen Risikobudgets lassen den nötigen Spielraum dafür."
Am gefragtesten waren im Januar ETFs, die den Euro Stoxx 600 Utilities abbildeten. Dieser Index enthält europäische Versorgungsunternehmen, also konjunkturunabhängige, defensive Werte. Den zweitgrößten Mittelzufluss verbuchten Fonds auf den stark konjunkturabhängigen Stoxx 600 Oil & Gas. "Defensive Werte einerseits, offensive andererseits - das zeigt, dass die Konjunkturerwartungen am Markt zurzeit weit auseinandergehen", sagte ein Händler.
Ein ebenso uneinheitliches Bild zeigte sich bei den Sektoren, die Investoren im Januar verkauften. Aus ETFs auf den Stoxx 600 Basic Resources, der Unternehmen aus der konjunkturunabhängigen Grundstoffindustrie beinhaltet, zogen Anleger am meisten Geld ab. Die zweitstärksten Abflüsse verzeichneten Fonds auf den Stoxx 600 Telecommunications, einen defensiven Sektorindex.
Quelle: Reuters
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