Anfang April gibt es Grund zu feiern: Vor zehn Jahren startete an der Deutschen Börse der erste europäische Exchange-Traded Fund (ETF) - sieben Jahre nach Einführung von börsengehandelten Indexfonds in den USA. Bisher lief alles rund. Innerhalb einer Dekade stieg europaweit das in Indexfonds angelegte Vermögen dank jährlicher Wachstumsraten von 30 Prozent auf rund 218 Milliarden Dollar (160 Milliarden Euro), verteilt auf 900 Produkte von 34 Anbietern.
Zum Jahreswechsel übersprangen die weltweiten Assets under Management die Marke von 1000 Milliarden Dollar. Der Anteil der ETFs an den europäischen Aktienumsätzen beträgt bereits 11 Prozent, in den USA sind es 24 Prozent. Der Erfolg der Indexfonds lässt sich rasch erklären: einfach, transparent, liquide und kostengünstig.
Sie würden gerne ohne Risiko mit Indexfonds handeln und auch noch tolle Preise gewinnen? Dann machen Sie mit bei der ETF-Meisterschaft von Comstage und Capital. Hauptgewinn ist eine zehntägige Reise für zwei Personen nach Südafrika zuzüglich eines Taschengeldes von 5000 Euro.
Hier finden Sie alle wissenswerten Fakten von den Spielregeln bis zu den Preisen. Übrigens: Eine Anmeldung ist jederzeit möglich – auch wenn das Spiel schon begonnen hat.
Denn beim Kauf eines ETFs verzichtet der Erwerber bewusst auf teures, aktives Fondsmanagement. Das Produkt bildet in der Regel einen Aktien-, Renten- oder Rohstoffindex ab und folgt dessen Wertentwicklung. Zusätzlich lässt es sich jederzeit über die Börse handeln. Da können klassische, aktiv gemanagte Fonds nicht mithalten - zumal Studien belegen, dass auf lange Sicht kaum ein Manager besser wirtschaftet als sein Vergleichsindex.
Wahlweise bieten Indexfonds drei Einsatzmöglichkeiten: als Basisinvestment, als taktisches Instrument, um sich etwa gegen Verluste an den Börsen mit einem Short-Aktien-ETF abzusichern, oder als kurzfristige Parkposition im Zinssektor. Zielgruppe sind in erster Linie institutionelle Investoren, deren Anteil bei 90 Prozent liegt. Sie nutzen die Produkte für Dachfonds, in der Vermögensverwaltung oder in Versicherungsmänteln.
"Profis erkaufen sich mit Indexfonds eine Flexibilität, die ihnen die für sie immer noch günstigeren Spezialfonds nicht bieten können", sagt Christian Michel vom Analysehaus Feri Eurorating Services. In den Depots der Privatanleger sind ETFs hingegen kaum vertreten. Der Grund: Finanzvertriebe erhalten für ihren Verkauf keine lukrativen Provisionen wie etwa bei aktiven Fonds. Warum sie dann also dem ahnungslosen Privatkunden anbieten?






























