Auch die angeblich seriösen und "kundenfreundlichen" Volksbanken können sich mit ihrer Bankberatung brüsten. In der Öffentlichkeit ist das noch nicht publik, aber Insider und
DG-Fonds-Geschädigte wissen das schon lange. Horrende Beträge(Kundengelder!) werden für Rechtsanwälte aufgewendet, um diese Machenschaften zu verheimlichen und Schadensersatzprozesse von DG-Geschädigten aus den 90er-Jahren zu blockieren!
Von der Politik hört man nur schöne Sonntagsreden, aber niemand haut mal richtig zu!
Anscheinend sind die Bänker wieder die Lieblinge der Politiker, wenn man die Fernsehbilder anschaut!!
Deutschlands Banken haben aus der Krise nichts gelernt: Der Stiftung Warentest zufolge werden private Anleger mit ihrem Ersparten bei vielen Instituten weiterhin "jämmerlich schlecht" beraten. Kein einziges der 21 Geldhäuser, die die Stiftung untersuchte, schnitt mit der Note "gut" oder "sehr gut" ab. Sechs erhielten gar ein "mangelhaft".
Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Capital in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Das Wirtschaftsmagazin schickte Testkunden zu 14 Banken und Finanzdienstleistern. Nur zwei Geldinstitute, nämlich die Deutsche Bank und die Quirin Bank, boten eine vollauf überzeugende Beratung.
Kein Protokoll für die Kunden
Die Resultate der Warentest-Untersuchung sind noch schlechter als bei einer vergleichbaren Studie Mitte 2009. Dabei wollte Berlin die Banken eigentlich zu einer besseren Beratung verpflichten, nachdem Privatanleger in der Finanzkrise mit obskuren Produkten viel Geld verloren.
Seit Jahresbeginn sind die Banken daher gesetzlich verpflichtet, bei einer Anlageberatung über Wertpapiere ein Protokoll auszustellen. Darin sollen unter anderem die Vermögensverhältnisse des Kunden, seine Sparziele und seine Risikobereitschaft festgehalten werden. Mit dem Beratungsprotokoll sollen Anleger ein Beweismittel in der Hand haben, wenn sie wegen Falschberatung klagen wollen.
Laut Warentest verstoßen die Banken aber häufig gegen diese Pflicht. Nur die Hälfte der Kunden, denen man ein Protokoll hätte ausstellen müssen, erhielten auch eins. Dabei hätten die Testkunden ausdrücklich darum gebeten. Zudem würden sich viele Bankmitarbeiter nach wie vor nicht nach den finanziellen und persönlichen Verhältnissen ihrer Kunden erkundigen.
Am schlechtesten schnitten die Postbank, die HypoVereinsbank, die Targobank, die Nassauische Sparkasse, die Volksbank Mittelhessen und die BW-Bank ab. Nur die Hamburger Sparkasse, die Sparkasse Hannover und die Kreissparkasse Köln bekamen immerhin ein "befriedigend". "Es kann nicht sein, dass gerade in den Beratungsgesprächen gesetzliche Vorgaben teilweise bewusst umgangen werden", sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).
Inflationssorgen missachtet
Die Testpersonen von Capital hatten explizit nach inflationssicheren Anlagen gefragt, schließlich ist die Furcht vor einer Geldentwertung bei vielen deutschen Sparern besonders ausgeprägt. Die meisten Berater gingen auf diese Sorge aber überhaupt nicht ein. Stattdessen empfahlen sie Standardprodukte, die zwar nicht schlecht sein müssen - im Falle einer Inflation aber häufig keine Vorteile bieten. Drei Institute, darunter die Commerzbank, dienten den Kunden sogar Papiere an, die bei einem Geldwertverfall von Nachteil sind.
Mit welchen aberwitzigen Empfehlungen die Finanzberater Anleger abspeisen und wie Sie Ihr Geld wirklich schützen können, lesen Sie in Capital Heft 08/2010, das ab dem 22. Juli im Handel erhältlich ist.
Als Abonnent liefern wir Ihnen jede neue Ausgabe direkt nach Hause: Details finden Sie in unserem Abo-Shop.
© 2010 capital.de
Was die Leser sagen
Auch die vorgeblich seriösen und "kundennahen" Volksbanken machen da keine Ausnahme. In der breiten Öffentlichkeit hat das noch nicht herumgesprochen, aber Insider und Betroffene wissen das schon lange. Millionenbeträge (Kundengelder!) werden von diesen Banken inklusive von deren "Spitzeninstitut", der DZ-Bank,investiert, um diese Machenschaften zu vertuschen und Schadensersatzprozesse abzublocken.
Wann greift die Politik endlich energisch durch?
Den V/R-Banken hat sich anscheinend ihre Mitverantwortung für das Verhalten ihrer Zentralinstitute immer noch nicht voll erschlossen. Wie anders ist es zu erklären, daß die V/R-Banken im Verein mit der DZ-Bank versuchen, berechtigte Schadenersatz-ansprüche ihrer Kunden, die in den 90igern unsolide (ich meine betrügerische) Fondsanteile von ihnen gekauft haben, statt die DZ-Bank zu einem Angebot einer tragbaren und umfassenden Regelung zu drängen. Nur so läßt sich der ramponierte Ruf der damals als Vertriebsstellen auftretenden V/R-Banken und ihres ganzen Verbundes sanieren.
Das die Verantwortung für ihren Lieferanten, noch dazu aus der eigenen Bankengruppe nicht wahrgenommen wird, dafür aber Unsummen für Anwaltshonorare und Gerichtskosten zur Abwehr berechtigter Kunden-Rebgreßansprüche aufgewendet werden, wirft kein gutes Licht auf die V/R-Banken. Wahrscheinlich laufen die Aufsichtsratsitzungen bei der DZ-Bank genauso brav ab, wie die Vertreterversammlungen der Vobas: Essen und Trinken in guter Qualität, ein Schönwetterbericht, möglichst keine Wortmeldungen, ggfs. noch ein Ständchen der Stadtkapelle - das war's.
Das es anders, d.h. viel besser geht, beweist der Handel. Bei Produkten, die normalen Kunden schaden können, kommt es zu landesweiten Rückrufaktionen. Die Auseinandersetzung findet dann zwischen Lieferant und Händler statt. Diese Verantwortlichkeit muß anscheinend den V/R-Banken erst fallweise per Gerichtsurteil eingebleut werden.
Man lese:
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige;art16305,1889332,B
Die Untersuchung zeigt erneut, dass die Phrase in der Volksbank-Werbung nichts weiter sind als hohles Gewäsch!
Seriösität, Vertrauen, Kunde im Mittelpunkt, faire Beratung - alles Vokabeln, die die "Wegfreimacher" in ihren verlogenen Verlautbarungen daher heucheln.
Die beste Volksbank im Test hat grade mal die Note 4 erreicht, die schlechteste steht auf 5,5.
Kein Schüler könnte sich mit einem so miserablen Zeugnis über Wasser halten.
Die Genossenbanker haben das mit grossem Stil eingefädelt, wie der Anlagebetrug mit den DG Fonds zeigt. Dafür hatte man sich vornehmlich ältere Kunden ausgesucht, die langjährige Kundenbeziehungen zu ihrer Volksbank/Raiffeisenbank hatten. Anlegerinteressen spielten nur am Rande eine Rolle, viel mehr -wie man heute weiss- die Provisionen, die diese "Berater" einspielten. Mit Hochglanzprospekten wurden nebenklassige Schrottimmobilien angepriesen. Über ca. 600 Millionen Anlegergelder wurden so abgezockt und in Genossenschaftsbereichen an Zinsen, Gebühren "verdient". Die Anleger stehen nahezu vor dem NICHTS. Werden von den Initiatoren um die DZ Bank, vielen Volksbanken/Raiffeisenbanken zum Narren gehalten, für dumm verkauft und auf die Gerichte verwiesen. Landauf, landab Urteile gegen die Verantworlichen bewirken noch immer nicht Entschädigungen für die Geschädigten. Im Gegenteil: die Klopper- Drückertruppen vieler Volksbanken/Raiffeisenbanken rühmen sich gar als "Saubermänner" oder gar "Gewinner der Krise". Wann wird endlich den Drahtziehern in den Etagen der DZ Bank und DG Anlage der Prozess gemacht???
- (Kommentare 1-6 von 6)


















