Es gab Zeiten, da stand ING-DiBa für Tagesgeld. Dann kamen der Herbst 2007 und der Sommer 2008 und die Frankfurter waren nur noch ein Anbieter unter vielen. Die Tagesgeldzinsen kannten nur noch eine Richtung: nach oben. Als dann im Oktober der Spitzenreiter aus Island zusammenbrach, war der Tagesgeld-Hype vorbei.
Die Notenbanken öffneten den Geldhahn und mit dem Leitzins sanken auch Zinssätze aufs Tagesgeld. Heute dümpelt der durchschnittliche Tagesgeldzins laut dem Verbraucherportal biallo.de bei 1,34 Prozent. Da Tagesgeldofferten mit ihren Zinsen traditionell unterhalb des Leitzins anzutreffen sind, dürfte sich dieser Durchschnittswert bald unterhalb der Ein-Prozent-Marke einfinden.
Die Zeit läuft: Bis zum 25. September
Die 2,5 Prozent der ING-DiBa gelten bis zum 31. Januar. Für ein Tagesgeldangebot ein ordentlicher Zeitrahmen. Häufig gelten Hochzinsofferten nur drei Monate. Für Bestandskunden gilt: Das Geld muss bis zum 25. September angelegt werden. Umsichten von einem zum anderen DiBa-Konto gilt allerdings nicht, denn die Bank will neues Geld sehen. Neukunden können sich mehr Zeit lassen, verlieren dabei allerdings wertvolle Tage, an denen ihr Geld verzins ist. Angesichts einer aktuell niedrigen Inflationsrate von Null Prozent ergibt sich eine Nettorendite in Höhe des Zinses von 2,5 Prozent. Bleibt zu hoffen, dass neben dem Zinssatz auch die Inflationsrate stabil bleibt.
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