Insgesamt stiegen die Bankeinlagen der privaten Haushalte einschließlich Bargeld im Vergleich zum Vorquartal netto um 16,5 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank gestern in Frankfurt mitteilte. Auch bei Wertpapieren gab es im ersten Quartal einen Nettozufluss von insgesamt gut 9,5 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel dieser Mittel (6 Milliarden Euro) entfielen auf Investitionen in Investmentfonds, vor allem in Misch- und offene Immobilienfonds.
Publikumsaktienfonds waren dagegen von geringer Bedeutung. "Zusammen mit dem wiederholt niedrigen Volumen direkter Aktienkäufe von 1 Milliarde Euro spricht dies für ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis der privaten Haushalte im Vergleich zu 2009", bilanziert die Bundesbank. Insgesamt legte das Geldvermögen der privaten Haushalte in den ersten drei Monaten dieses Jahres zum vierten Mal in Folge zu, und zwar um gut 51 Milliarden Euro. Zugleich wurden kräftig Schulden getilgt, vor allem Wohnungsbaukredite.
Der Geldvermögensbestand Ende März belief sich in Summe auf 4739 Milliarden Euro. Die finanziellen Aktiva der privaten Haushalte lagen damit um rund 315 Milliarden Euro über dem Niveau des Vorjahresquartals, als infolge der Finanzkrise und den damit verbundenen Kursverlusten bei Wertpapieren ein Tiefpunkt erreicht worden war.
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Quelle: dpa
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