Seit dieser Woche verlangt die ING-Diba für drei börsengehandelte Indexfonds (Exchange-Traded Funds, ETFs) je Sparplanausführung nur 1,75 Prozent Gebühren. Mit diesem Preismodell wird Deutschlands größte Direktbank bei niedrigen Sparraten zum günstigsten Anbieter. Die DAB Bank kontert mit einem zwölfmonatigen Gebührenverzicht für Sparpläne auf ausgewählte ETFs.
Immer mehr Anleger investieren mit festen monatlichen Beträgen in Indexfonds. Beispielhaft zeigt sich das an den DAB-Kunden. Anfang 2006 notierten nur 3,3 Prozent aller Sparpläne bei der Direktbank auf Indexfonds, Anfang dieses Jahres waren es schon 16,1 Prozent. "In den vergangenen Jahren entwickelten sich ETFs zu den Gewinnern bei Sparplänen", sagt Kathrin Möckel, Produktmanagerin für Sparpläne bei der DAB Bank.

ETFs bilden einen Index nach und sind daher meist sehr günstig. So kommt der Dax-ETF von Comstage mit 0,12 Prozent Verwaltungsvergütung im Jahr aus, aktiv verwaltete Fonds kosten meist mehr als das Zehnfache. Langfristig gelingt es ohnehin den wenigsten Managern, den Vergleichsindex zu schlagen. Darum liegt es nahe, für den Vermögensaufbau gleich zu ETFs zu greifen. Bislang allerdings machten die hohen Gebühren der Sparpläne die Vorteile eines einzelnen Indexfonds zunichte - besonders bei kleinen Monatsraten.































