Bei dem Artikel weiß man gar nicht, wo man bei solcher Inkompetenz anfangen soll. Der Kassamarkt ist immer ein Marketmaker Markt. Es geht gar nicht anders. Rechtlich und auch praktisch handelt jeder Devisenmarktteilnehmer direkt gegen einen anderen Marktteilnehmer. (außer beim Terminmarkt). Denn der Kassamarkt wird nicht über eine Börse abgewickelt sondern immer wird der Handel direkt über zwei Parteien ausgeführt. Bank gegen Bank, bank gegen Privatanleger etc. "jemand ist am internationalen Währungshandel angeschlossen" da muß man ja lachen wenn es nicht so traurig wäre... Wo soll denn der internationale Währungshandel stattfinden, wenn es gar keine Börse dafür gibt? Es gibt Plattformen (EBS, Currenex etc.) die es ermöglichen, das Handelsteilnehmer besser miteinander elektronisch handeln können. nichts desto trotz, muß jeder Teilnehmer untereinander einen Vertrag mit dem jenigen vereinbaren, mit dem er handeln möchte. Das beinhaltet, das der einzelne Marktteilnehmer nur die Liquidität hat, die sein Gegenpart auch anbietet bzw. finanziell zur Verfügung stellen kann. Keine Bank und kein Broker und kein Privathändler kann die Liquidität des Gesamtmarktes nutzen.
Daraus resultiert auch, das Slippage nicht der Markt entscheidet, die Kurstellung selber zu welchen Preis gehandelt wird, entscheidet der Teilnehmer bei diesem ich Positionen eingehe.
Abkürzung ECN steht für: Electronic Communication Network und ist ein Begriff der aus dem regulierten Börsenhandel stammt. Jede Devisenplattform (aber wirklich jede) muß ein ECN System sein. Denn ECN (siehe Wiki) umschreibt doch nur das es elektronisches communimkationssystem über ein Netzwerk beinhaltet. (was ja wohl jedes System macht) ECN ist einfach nur ein "mißbrauchter Werbename" der rechtlich und auhc praktisch gar keine Aussagekraft hat.
MT4 und automatisierter Handel: Wenn ich am Devisenmarkt handel, handel ich ja immer rechtlich gegen eine andere Person. Das ist Fakt und dieser Umstand ist nicht änderbar (außer am Terminmarkt im weiteren Sinne) letztendlich passiert das gleiche ja auch am Terminmarkt, nur das dort die Kurstellung durch viele Marktteilnehmer entstehen und den handelsablauf die Börse reguliert. Am Devisenmarkt handel ist wie schon besprochen gegen eine andere Person, der dann immer Gewinnt, wenn ich verliere und umgekehrt.
Dieses vorgehen ist ja nicht verwerflich, denn wenn ich Gewinne (habe ich nicht den internationalen Devisenmarkt Geld abgenommen, sondern immer und immer und immer das geld meinen Gegenpart abgenommen.
Nur ist es für den Privatanleger schon ein Unterschied ob ich gegen die Bank handel oder die Banken untereinander handel.
Der Autor will doch nicht ernsthaft glauben, das er mit dem Mt4 system eine automatik entwickeln kann (mehrheitlich skalping-systeme kreiert) und die Bank zuschaut, wie er der bank bei jedem Handel geld abnimmt...und diese zuschaut, bis sie insolvent wird...
das funktioniert höchstens bei brokern die auf tortula ihren sitz haben, die kann ich vielelicht austricksen, hat leider nur einen haken, ich bekomme meine Gewinne nicht ausgezahlt.. btw. die kursstellung in einer Demoversion zu vergleichen mit der krustellung im realen handel ista uch so ein witz.
summa summarum:
wenn händler solche artikel lesen und autoren auch wie herr feingold auchnoch bücher schreibt, ist es völlig logisch das 99% der devisenhändler am markt verlieren.
p.s. ich hab mal nur die haarsträubensden behauptungen kommentiert...
In Deutschland wird am allerliebsten der heimische DAX gehandelt. Weltweit aber ist der internationale Währungshandel die Nr. 1 für Anleger. Rund 4.000 Mrd. Dollar werden täglich am globalen Devisenmarkt umgesetzt. "Davon macht der weltweit umspannende Warenhandel nur ein Bruchteil aus", sagt Michael Hewson, FX-Analyst beim CMC Markets einem Anbieter von Differenzkontrakten (Contracts for Difference; CFD). "Das Jahresvolumen vom Export realer Güter wird innerhalb weniger Tage im Devisenhandel erreicht, so Hewson weiter. Warum ist der FX-Handel oder Forex-Markt, wie der Devisenhandel auch genannt wird, international so populär?
Ein Grund für die Größe dieses Marktes ist das weltweite Netz an Devisenmarktteilnehmern, die außerbörslich organisiert sind. Hierzu gehören Banken, Broker oder andere institutionelle Anleger, die permanent fast rund um die Uhr Devisenkurse stellen. Der FX-Handel ist also im Gegensatz zum Aktien- oder Rohstoffmarkt an keine Börse gebunden, in der Fachsprache werden diese Geschäfte als Over-the-Counter-Transaktionen (OTC) bezeichnet.
Der Handel von Währungen ist auch deshalb so populär, weil sie stark schwanken und damit für aktive Trader gut zu handeln sind. Meist sind aber die Anlagesummen im Devisenhandel unter den institutionellen Investoren zu groß für Privatanleger. FX- und CFD-Broker können aber durch geringere Stückelungen auch kleinere Losgrößen anbieten. Über eine Hebelwirkung lässt sich dann an größeren Volumina partizipieren. So bewegen Anleger mit einer Sicherheitsleistung von 1000 Euro und einem Hebel von 50 genau 50.000 Euro.
Ein Devisengeschäft besteht immer aus dem gleichzeitigen Kauf und Verkauf unterschiedlicher Währungen. Dadurch kann der Preis einer Währung im Verhältnis zu einer anderen ausgedrückt werden. Die meisten Umsätze finden mit den Zahlungsmitteln der großen Wirtschaftsräume statt: US-Dollar, Euro und Yen. Das meistgehandelte Devisenpaar ist der Euro-US-Dollar mit einem Anteil von rund 30 Prozent. Auf Platz zwei liegt der Dollar-Yen-Wechselkurs mit etwa 15 Prozent.
Durch die Vielzahl von Devisenmarktteilnehmern ist die Liquidität am Devisenmarkt außergewöhnlich hoch. Dabei wird zwischen dem internationalen Devisenhandel mit seinem Kassa- und Terminmarkthandel sowie dem CFD-Währungshandel unterschieden. Bei letzterem stellt der CFD-Anbieter als sogenannter Market Maker die Preise, bei denen er sich am internationalen Devisenmarkt orientiert. Bei FX-Brokern sind Anleger in der Regel direkt an den internationalen Währungshandel angeschlossen. Im Gegensatz zu vielen anderen Märkten finden Anleger dort jederzeit Käufer und Verkäufer ohne Preisabschläge (Slippage) hinnehmen zu müssen. Diese hohe Verfügbarkeit ist ein großer Vorteil, da Positionen fast ständig geöffnet und geschlossen werden können. Der Devisenmarkt ermöglicht einen kontinuierlichen Handel, der nur für kurze Zeit am Wochenende ruht. Ansonsten findet der Währungshandel rund um die Uhr über alle Zeitzonen hinweg statt. Gleichzeitig ist der Markt durch die große Anzahl an Teilnehmern sehr volatil, was für Trader wiederum Chancen eröffnet. Dabei können Sie auf steigende oder fallende Kurse setzen.
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