14,4 Millionen zusätzliche Kunden werden das Gewicht des Privatkundengeschäfts innerhalb der Deutschen Bank nahezu verdoppeln. Das führt zu einem deutlich stabileren Geschäftsmix, denn das Massengeschäft leidet in den unsicheren Zeiten der Finanzmarktkrise weit weniger als das Investmentbanking.
Zu einem Kursfeuerwerk bei der Aktie (Isin DE0005140008, Kurs 58 Euro) hat die Übernahmeankündigung nicht geführt. Im Gegenteil: Am Tag der Bekanntgabe gehörte der Titel sogar zu den größten Dax-Verlierern, denn nennenswerte Synergien sind zwischen der feinen deutschen Großbank und der aufs breite Publikum spezialisierten Postbank kaum zu erwarten. Auch bei Analysten schneidet die Deutsche Bank zurzeit von allen Paix-Werten am schlechtesten ab: 13 raten zum Verkauf. In den vergangenen zwölf Monaten sackte ihr Aktienkurs um rund 30 Prozent ab. Um eine Trendwende auszulösen, müsste Ackermann nach den Gewinneinbrüchen im ersten Halbjahr bei den Zahlen für das dritte Quartal eine deutliche Ergebnisverbesserung vorlegen. Nur mutige Anleger setzen darauf, dass dies eintritt. Stoppkurs 54 Euro.
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