05.03.2010

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Investor-Artikel

Ausblick

Die wichtigsten Börsentermine

von Jutta Reuffer

Wichtige Wirtschafts- und Finanzmarkttermine geben Anlegern einen Überblick, worauf sie in der kommenden Börsenwoche, in der noch einmal Dax-Konzerne im Fokus stehen, achten sollten.

US-Beschäftigungsindikator 08.03.2010 Der Beschäftigungsindikator soll den grundlegenden Trend am US-Arbeitsmarkt abbilden. Der Indikator stieg im Januar auf 93,2 Punkte. Der Dezember-Wert wurde auf 92,3 revidiert, nachdem vorläufig 91,8 Punkte gemeldet worden waren. Der Anstieg des Indikators stimme zuversichtlich, dass die Beschäftigung im ersten Quartal dieses Jahres wieder wachsen werde, sagte Conference-Board-Ökonom Gad Levanon nach Veröffentlichung der Daten im Vormonat.

EADS 09.03.2010 Immerhin mit 0,37 Euro Gewinn je Aktie rechnen Analysten beim Rüstungs- und Luftfahrtkonzern für das abgelaufene Geschäftsjahr 2009. Im zivilen Bereich bestehen recht gute Wachstumsaussichten. Zudem profitiert EADS von einem stärkeren Dollar. Für schwache Nerven ist die volatile Aktie nichts.

 
Bei der Deutschen Post ist das Briefgeschäft rückläufig. Da hilft wohl auch der zukünftige Online-Versand wenig.

Deutsche Post 09.03.2010 Der Viertel seines Ergebnisses erwirtschaftet der gelbe Riese im Briefgeschäft, das mittelfristig schrumpft. Dafür besteht bei der Deutschen Post Potenzial im Frachtgeschäft. Im vergangenen Jahr war ein Gewinn von 0,67 Euro je Aktie drin. Das Papier hat noch Kurspotenzial.

Eon 10.03.2010 Das Umfeld für den Energiekonzern ist ungünstig. Sinkende Preise und Volumenrückgänge belasten den Ausblick. Spannend bleibt, welche Unternehmensteile in diesem Jahr zumn Verkauf stehen. Vielleicht liefert das Management bei Vorlage der Zahlen zum Jahr 2009 Details. Erwartet wird ein Gewinn je Aktie in Höhe von 2,94 Euro. Derzeit besticht der Wert weniger durch Kurspotenzial als durch eine Dividendenrendite von rund sechs Prozent.

Deutsche Lufthansa 11.03.2010 Ein schweres Jahr liegt hinter der Airline. 0,61 Euro Verlust je Aktie ist voraussichtlich die ernüchternde Bilanz. Die fehlende Aussicht auf eine tröstende Dividende verärgert Investoren und lassen sie die Aktie vorerst meiden – zumal weitere Streiks drohen.

 
2010 sollen bei Volkswagen wieder mehr Fahrzeuge vom Band laufen.

Volkswagen 11.03.2010 Auf der Investorenkonferenz geht es um die Aussichten des Fahrzeugherstellers. Die aktuellen Absatzzahlen wirken im Vorfeld eher ernüchternd. Trotzdem übt sich der Volkswagen-Vorstand in Optimismus. Im Jahr 2010 stellt er mehr Fahrzeuglieferungen in Aussicht. Auch Umsatz und operatives Ergebnis würden trotz Volumenverschiebungen zwischen den Märkten über den Werten des Vorjahres erwartet.

Hannover Rück 11.03.2010 Das Management des M-Dax-Wert berichtet nach Analystenschätzungen einen Gewinn in Höhe von 5,74 Euro Gewinn je Aktie. Anlässlich der Vertragserneuerungsrunde hatte das Unternehmen für das Jahr 2010 eine Eigenkapitalrendite von mindestens 15 Prozent als Ziel ausgegeben. Im Gegensatz zur Konkurrenz will Hannover Rück sein Schaden- und Unfall-Portfolio ausweiten. Die Gründe für die Strategie könnten erläutert werden. Die Aktie hat sich bereits gut erholt.

US-Verbrauchervertrauen 12.03.2010 Die Universität von Michigan berichtet über ihre monatliche Umfrage bei amerikanischen Haushalten. Im Februar hatte sich die Stimmung verschlechtert. Der Gesamtindex verringerte sich leicht auf 73,6 Punkte. Der stark beachtete private Verbrauch macht etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung aus.


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Quelle: FMH-Finanzberatung
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