Ich habe immer den verdacht das hier nur jonarliesten oder Polietiger Den Euro schön Reden Ich habe Auf keinen Fall von Euro Provetiret in gegenteil immer mehr abgaben und da haben nur die Großen von Profietiert der kleine wurde nur Beschissen und Betrogen
Dass er gerade an der Front kämpft, sieht man Hans Redeker nicht an. Der Chefwährungsstratege der Investmentbank Morgan Stanley hängt lässig in seinem Stuhl.
Er ist mal kurz raus, weg von seinem Platz im Handelssaal der Investmentbank in London. Weg von den ganzen Händlern und Analysten, die dort dicht an dicht sitzen, in der Luft eine Mischung aus Pizza, Asia Food und Schweiß. Übergroße Monitore, überall aufgestellt, auf hoher Lautstärke. CNN, BBC, Bloomberg TV - der Hintergrundsound zum Währungskrieg. Futures, Optionen, Forwards, Puts und Calls - wenn man so will, die Waffen, mit denen die Truppen in den Handelssälen jeden Morgen in den Kampf ziehen.
Die Panaromafenster hinter Redeker geben den Blick frei auf den wolkenverhangenen Himmel über London und ein überdimensioniertes Tickerband an einer der Häuserfronten: "Aktien weltweit im Minus, Euro fällt wegen Rezessionssorgen." An diesem Septembertag sind die Meldungen mal wieder schlecht.
Redeker sagt: "Natürlich empfinden viele die aktuellen Umwälzungen als Bedrohung." Er selbst aber, das drückt die Körpersprache aus, fürchtet sich nicht. Er ist ein Veteran. Kurz nach dem Börsencrash 1987 hatte er seinen ersten Arbeitstag im Handelssaal, er hat schon viele Schlachten geschlagen. So was wie derzeit hat allerdings auch er noch nicht erlebt.
An den Devisenmärkten tobt zurzeit ein heftiger Kampf. Die Welt steckt mitten im Währungskrieg. Angefangen hat ihn die US-Notenbank Fed. Leitzinsen nahe null und milliardenschwere Aufkaufprogramme für US-Staatsanleihen haben die Finanzmärkte der Welt mit Dollar überschwemmt. Das Geld floss vor allem in die Währungen dynamischer Schwellenländer wie Brasilien und verteuerte deren Exporte.
Das gleiche Bild in Europa. Dort treibt die ungelöste Schuldenkrise die Anleger in den Schweizer Franken. Innerhalb von vier Jahren hat der um fast 50 Prozent zum Euro zugelegt, allein seit Juni zwischenzeitlich um neun Prozent. Die Schweizer Notenbank spricht von einer "akuten Bedrohung" und verteidigt Währung und Wirtschaft mit einem festen Euro-Wechselkursziel. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist verärgert, obwohl sie selbst interveniert, wo es geht, und Staatsanleihen schwacher Euro-Staaten aufkauft. Und seit Neuem mischt auch China mit, die Regierung in Peking bot den Europäern gerade eine Finanzspritze an - gegen Auflagen, sprich Einfluss.
Ein Spiel, das keiner beherrscht
Offiziell fühlt sich in diesem Krieg keiner als Angreifer. Im Gegenteil: Jeder glaubt, er müsse sich verteidigen. Die USA ihre Vormachtstellung in der Welt. Die Schwellenländer ihre Exporte. Die Schweiz ihre Wirtschaftskraft. Die Notenbanken ihre Währung. Und fast schon nebenbei geht es um nichts weniger als die Frage: Welches Land stellt in Zukunft die Leitwährung? China oder die USA?
Die Devisen sind zum Spielball von Politik und Zentralbanken geworden. Die Wechselkursschwankungen haben seit der Finanzkrise 2008 neue Höchstmaße erreicht (siehe Grafik). Selbst für Profis ist es nicht mehr möglich, ständig den Überblick zu behalten, es wird gehandelt wie nie. Nach Angaben der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ist der durchschnittliche Tagesumsatz an den globalen Währungsmärkten zuletzt auf 4000 Mrd. Dollar gestiegen - ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zu 2007.
Devisenentwicklungen sind kaum noch berechenbar, Unsicherheit ist das neue Kernmerkmal. Die Fußtruppen in diesem Krieg - Analysten, Händler und Fondsmanager - würden das so nie zugeben. Aber sie können ihre alten Schemata zur Berechnung von Wechselkursbewegungen vergessen. Währungshandel heute - das ist wie Lotterie. Ein Spiel, das keiner mehr beherrscht.
Der Mann, der das Feuer vor gut einem Jahr eröffnete, sitzt an einem Vormittag im Mai in einem abgedunkelten Konferenzraum in São Paulo und schießt mit Worten nur so um sich: "Die expansive Geldpolitik der US-Notenbank und der EZB hat zu Übertreibungen an den Märkten geführt." Guido Mantega, Brasiliens Finanzminister, hält nichts von diplomatischen Verklausulierungen.
Mantega war der Erste, der im Herbst 2010 die Lage an den Devisenmärkten mit dem Ausdruck "Währungskrieg" umschrieb. Damals hatte die Fed gerade ihr zweites Aufkaufprogramm für US-Staatsanleihen gestartet. Volumen: rund 600 Mrd. Dollar. Brasilien trieb das in die Enge: Das US-Kapital floss auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten auch in den hochverzinsten brasilianischen Real. Nicht einmal Steuern auf die Auslandszuflüsse konnten die Aufwertung stoppen. Der Real wertete in zweieinhalb Jahren mehr als 40 Prozent zum Dollar auf.
Noch immer ist Mantega erbost: "Die entwickelten Länder sind daran schuld, sie haben die Märkte mit Euro und Dollar überschwemmt." Wer ihm zuhört, kann nur einen Schluss ziehen: Der Brasilianer will einen Angriff abwehren. Aus dem Finanzminister ist ein Verteidigungsminister geworden.

Was die Leser sagen
Staatsverschuldung
Wenn die Inflation den Euro durchdrungen hat, sprich die Finanzwelt von der Gefahr eines Staatsbankrotts in Europa. Griechenland sollte freiwillig austreten, sonst bekommen sie später die Quittung dafür. Ein Euro-internen Exportausgleich, muss es in Europa geben. Deutschland ist Exportmeister, aber für Europa ist das nicht gut. Der Euro hat nichts gebracht, leider wurden wir Bürger nicht gefragt ob wir den Euro haben wollen. Kommt jetzt doch wieder die Große Koalition, Schwarz-Gelb verliert die Mehrheit? Vielleicht brauchen wir auch die Große Koalition, denn ohne Mehrheiten kann man nicht regieren. Kalte Progression ist eine Heimliche Steuererhöhung. Jahr für Jahr steigt die Steuerbelastung. Kommt die Mehrwertsteuererhöhung, wie das Amen in der Kirche? Ist der Euro schon Vergangenheit (out)? Wenn eine Substanz mürbe ist, sollte man sie nicht mehr Sanieren. Trägt Italien den Euro zu grabe? Italien sollte ihre Währung (Lira) wieder bekommen, dann kann man in Venedig wieder einen Cappuccino trinken, den man bezahlen kann. Deutschland wird in Europa immer unbeliebter durch den Euro, das hatten wir schon. Die Kosten für Soziales geht schneller nach oben als der viel gepriesene Aufschwung. Vor den Euro waren es nicht so viele Flaschensammler, und es gab auch keine Tafel wie heute. Jetzt ist eine Armut, die es vorher nicht gab. Wenn man für das kostenlose Essen, Schlange steht muss, und dabei die Menschenwürde verliert, kann das nicht der richtige Weg sein. Es läuft was verkehrt im Staate Deutschland. Wer zieht die Reißleine vom Fallschirm des Euros? In Europa sollte jedes Land wieder ihre eigene Währung bekommen, wie Dänemark und England. Fangt endlich an wieder die D-Mark zu drucken, dann kommt der Richtige Aufschwung. Deutschland sollte jetzt den Anfang machen, nicht erst wenn der Euro wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Wer zieht die Reißleine für den Euro, damit es kein Chaos in Europa gibt? Machen die Banken wieder Gewinne, und wer bekommt die Gewinne? Kreative und mutige innovative Lösung kann unsere Zukunft sein. Alles nur Augenwischerei, denn die Zahlen der Arbeitslosen, kann nahezu beliebig nach oben oder unten korrigiert werden. Objektivität und gegensätzliche Positionen sind gefragt. Befinden wir uns auf einem Irrweg 2011? Die neue Weltordnung, Krisen, Entwicklungen und Zukunftsprognosen, ist eine prekäre Unsicherheit. Der Anstieg der Staatsverschuldung ist atemberaubend. Die Unzufriedenheit und Ängste der Bürger, sind keinerlei Heuchelei oder nur Populismus. Das Land verliert seine Dynamik durch die Globalisierung, und die deutsche Herrlichkeit ist auch bedroht. Auf mittlere Sicht werden wir eine Inflation bekommen. Fear of falling ( die Angst abzurutschen). Eine andere Meinung muss man schon in der Demokratie aushalten können. Ist die Pressefreiheit nur von 200 reichen Leuten gefragt? Und täglich grüßt die Inflation. Das Rentensystem in Deutschland ist eine Bankrotterklärung. Die Finanzierung der Grundrente ist ganz einfach, Solidaritätsbeitrag von der Mehrwertsteuer für die Grundrente in Deutschland. Es ist die beste Rentenreform, denn die Mehrwertsteuer ist allumfassend, also für jeden Bürger gleich. Beim Einkaufen und tanken wird jeder etwas für seine Rente tun. In Holland gibt für jeden Bürger, egal was er früher gearbeitet hat, eine Staatliche Grundrente, warum nicht bei uns? Wir sollten in Deutschland auch mal die Positiven Ideen der anderen Länder von Europa übernehmen. Wenn wir nur bezahlen sollen, aber keine Vorteile von Europa haben, brauch wir Europa nicht.
Karl-Wilhelm Schmidt
Wir brauchen wieder Typen, die sagen wie es ist. Wir brauchen Journalisten die Berufszornige sind.
Wir freuen uns auf viele weitere Beiträge von Ihnen!
Dank.
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