Der Star-Investor Warren Buffett beteiligt sich für 5 Mrd. Dollar an der
Bank of America (BofA). Die nach Vermögenswerten größte US-Bank teilte am Donnerstag mit, sie werde Buffets Beteiligungsgesellschaft
Berkshire Hathaway 50.000 Vorzugsaktien verkaufen. Berkshire erhalte dafür eine jährliche Dividende von sechs Prozent. Der Aktienkurs der Bank machte daraufhin einen Sprung, die Titel stiegen vorbörslich um bis zu 24 Prozent.
Das Geldhaus hat in diesem Jahr fast die Hälfte seines Börsenwerts verloren. Grund sind Verluste mit faulen Immobilienkrediten und eine Reihe von Rechtsstreitigkeiten um die Rolle der Bank in der Finanzkrise. Erst zu Monatsbeginn hatte der Versicherungskonzern
AIG die BofA auf 10 Mrd. Dollar Schadenersatz verklagt. AIG wirft dem Geldhaus Betrug bei der Vermarktung verbriefter Hypotheken von Eigenheimbesitzern vor.
Buffett sagte, er setze großes Vertrauen in BofA-Chef Brian Moynihan. "Die Bank of America ist ein starkes, gut geführtes Unternehmen. Ich habe Brian angerufen und ihm gesagt, dass ich investieren will." Der 80-Jährige wird wegen seines Spürsinns für gute Geschäfte auch als das "Orakel von Omaha" bezeichnet. In Omaha, der größten Stadt des Bundesstaats Nebraska, hat seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway ihren Sitz.
Quelle: ftd.de
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