...sagte mal: "Für den Börsenspekulanten ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind (es folgen dann die übrigen 11 Monate des Jahres)" Wer aus solchen Weisheiten die Erkenntnis zieht, sich besser der Aktie zu enthalten, der bringt sein Geld nur vermeintlich in Sicherheit. Es haben sich mit Immobilien nicht weniger Menschen ruiniert, als mit Aktien. Dass die heute so populären Edelmetallanlagen ihre Tücken haben können, zeigt nicht nur der Artikel, sondern auch die Goldpreisentwicklung der letzten Tage. Und, wer aus lauter Verzweiflung nur noch Geld auf dem Sparbuch hortet, an dessen Vermögen nagt die Inflation mit gnadenloser Härte. Es bleibt nur die Erkenntnis, dass man von allem etwas haben sollte und sich am besten niemals auf etwas einläßt, von dem man nichts versteht.
23.08.2011
Wir zeigen die größten Börsencrashs in Bildern.
Nächster Abschnitt: Im Blumenwahn: Die Tulpenkrise 
In diesem Artikel
- Im Blumenwahn: Die Tulpenkrise
- Blind vor Gier: Die South Sea Bubble
- Wechselspiele: Die Wechselreiterei
- Der Eisenwahn: Spekulation mit Eisenbahnaktien
- Black Friday 1869: Die Geburt des Schwarzen Freitags
- Der Gründerkrach 1873 - Wiener Gschepper
- Bankenkrise 1884 - Die Depression in der Depression
- Bankenkrise 1907 - Jupiter, der allmächtige Banker
- Schwarzer Freitag in Berlin - Eine Blase, die keine Blase war?
- Auftakt zur Großen Depression - Der Schwarze Donnerstag von 1929
- Whitney-Skandal - Vom gefeierten Helden zum Knastbruder
- Die Ölkrise 1973 - Kalter Entzug für Deutschland
- Silberspekulation der Gebrüder Hunt - Bankrott der Milliardenerben
Was die Leser sagen
Anleger
29.08.2011 | 16:54
Mark Twain
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