Der Goldpreis ist am Dienstag auf ein neues Allzeithoch geklettert. Eine Feinunze (31,1g) kostete 1220,30 Dollar. Damit überschritt der Goldpreis die Höchstmarke von 1217,40 Dollar vom 3. Dezember vergangenen Jahres. Händler erwarten, dass der Goldpreis im Laufe der Woche auf bis zu 1227 Dollar steigen könnte. "Gold bleibt die Absicherung gegen Krisen", kommentierte die Fondsgesellschaft Lupus alpha.
Auch in
Euro hielt sich der Preis des Edelmetalls auf Rekordniveau. Am Dienstagabend kostete die Feinunze knapp 968 Euro. Hintergrund ist das neuerliche Nachgeben der Gemeinschaftswährung gegenüber der US-Devise. Für 1 Euro wurden nur noch rund 1,266 Dollar gezahlt.
Zum Wochenauftakt hatte an den weltweiten Finanzmärkten noch Erleichterung regiert, dass die Europäische Union mit einem milliardenschweren Rettungsschirm die Gemeinschaftswährung verteidigen will. Daraufhin hatten Investoren am Montag Gold verkauft und in Industriemetalle und Öl investiert, die als riskanter gelten. Am Dienstag drehte der Trend, nachdem am Markt Zweifel aufkamen, ob Griechenland seine Schuldenprobleme in den Griff bekommt. "Heute Morgen kam die Desillusionierung zurück an die Märkte", sagte ein Analyst.
Quelle: ftd.de
© 2010 capital.de




















