Aus gut informierten Quellen weiss ich (da ich selber viel mit der EU zu tun habe), dass die "Finanzkrise" noch viel schlimmer war bzw. ist, wie in den Medien dargestellt. Als sich vor ca. 2 Monaten die gesamten europäischen Staatschefs an einem Sonntag in Brüssel trafen und dort über sehr viele Stunden bis spät Nachts tagten, auch unsere beliebte Mutti Angie, um hierbei den gemeinsamen "Rettungsschirm" in einer heimlichen Nachtaktion zu beschließen und den großen Erfolg am nachfolgenden Montag zur Beruhigung der Finanz- und Devisenmärkte zu verkünden, war es kurz vor dem kompletten Zusammenbruch des ganzen Systems bzw. der EU. Es soll hierfür nicht mehr viel gefehlt haben und es muss sehr heftig zwischen den Staatschefs gekracht haben. Dies wurde mir von Jemanden erzählt, der persönlich dabei war. Also vertraut weiterhin auf die Schönwetter- und Märchenerzähler aus der Politik ...
In einem Interview mit Capital sagte Taylor, es sei "eine Illusion zu glauben, dass sich Hellas aus dem Abwärts-Sog befreien könnte. Die Griechen haben die Sparmaßnahmen nur verkündet, weil sie sonst die dringend benötigten Kredite von den Ländern der Euro-Zone und dem IWF nicht bekommen hätten." Als großen Fehler bezeichnete er es, dass Griechenland 2001 in die Euro-Zone aufgenommen wurde. "Selbst ein Volkswirtschaftsstudent im ersten Semester hätte nachrechnen können und wäre zu dem Schluss gekommen: Das kann nie und immer funktionieren", kritisierte Taylor. "Die haben dort einfach nicht die Rahmenbedingungen und die Mentalität, um währungspolitisch mit den nord- und mitteleuropäischen Staaten verkuppelt zu sein."
"Reißt euch gefäligst am Riemen"
Die Europäische Zentralbank (EZB) kritisierte Taylor dafür, dass diese massiv griechische Staatsanleihen aufkaufe. "Vor allem französiche Banken nutzen munter die Gelegenheit, ihre Griechenland-Anleihen abzustoßen und so ihre Bilanzen von den Schrottpapieren zu säubern", erläuterte er und forderte: "Die EZB sollte dies endlich stoppen! Nur das würde ein deutliches Signal in Richtung Spanien, Portugal und der anderen Schuldenländer setzen: Reißt euch gefälligst am Riemen, denn ihr könnt nicht ewig darauf zählen, dass wir eure Ramsch-Anleihen abnehmen!"
Die Kritik, Spekulanten führten derzeit einen gezielten, konzertierten Angriffskrieg gegen die Euro-Zone, wies Taylor deutlich zurück. "Genau dieser Vorwurf zeigt doch, dass Politiker von Wirtschaft keine Ahnung haben und von ihren eigenen Fehlern ablenken wollen. Die Märkte funktionieren doch. Es ist das Konstrukt des Euro, das nicht funktioniert."
"Tiefer Downturn in 2011"
Gegen Ende des Jahres erwartet der Finanz-Profi den Euro auf Gleichstand zum Dollar, über kurz oder lang rechnet er mit dessen Ende. "Der Exitus kommt - er ist unumgänglich", sagte Taylor. Der Bundesrepublik empfiehlt Taylor, lieber frühzeitig die Reißleine zu ziehen. "Wenn Deutschland heute sagen würde, wir wollen aus dem Euro austeigen‘, würden sich die Niederländer sofort anschließen. Und die Dänen wohl auch." Natürlich sei dies politisch eine harte Nuss, zu der es aber keine Alternative gäbe. Egoistische Motive für seine scharfe Kritik am Euro will sich Taylor nicht unterstellen lassen. "Ich verwalte Anlagegelder für rund ein Viertel aller deutschen Pensionäre. Was glauben Sie, was die von mir erwarten? Dass ich idotische Entscheidungen treffe?"
In seiner Strategie verzichtet Taylor auf den Handel mit ungedeckten Kreditausfall-Policen (Credit Default Swaps, CDS). "Es ist juristisch fast unmöglich zu definieren, wann genau ein Versicherungsfall eintritt - da müsste ich wohl tausend Anwälte beschäftigen", begründete er. So hätten einige namhafte amerikanische Universitäten herausgefunden, dass Griechenland wohl keine Probleme hätte, aus dem Euro auszukommen, ohne dass auch nur eine einzige dieser Kreditausfallversicherungen zum Tragen käme.
Für die Zukunft der Wirtschaft sieht Taylor schwarz. "Ich denke, dass wir nach der Rezession 2008 im kommenden Jahr in einen noch viel tieferen und länger andauernden Downturn hineinschlittern werden." Dabei werde der eine oder andere Staat direkt in die Pleite steuern.
Das Interview mit John Taylor lesen Sie in Capital Heft 07/2010, das ab dem 17. Juni im Handel erhältlich ist.
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© 2010 capital.de
Was die Leser sagen
Aus gut informierten Quellen weiss ich (da ich selber viel mit der EU zu tun habe), dass die "Finanzkrise" noch viel schlimmer war bzw. ist, wie in den Medien dargestellt. Als sich vor ca. 2 Monaten die gesamten europäischen Staatschefs an einem Sonntag in Brüssel trafen und dort über sehr viele Stunden bis spät Nachts tagten, auch unsere beliebte Mutti Angie, um hierbei den gemeinsamen "Rettungsschirm" in einer heimlichen Nachtaktion zu beschließen und den großen Erfolg am nachfolgenden Montag zur Beruhigung der Finanz- und Devisenmärkte zu verkünden, war es kurz vor dem kompletten Zusammenbruch des ganzen Systems bzw. der EU. Es soll hierfür nicht mehr viel gefehlt haben und es muss sehr heftig zwischen den Staatschefs gekracht haben. Dies wurde mir von Jemanden erzählt, der persönlich dabei war. Also vertraut weiterhin auf die Schönwetter- und Märchenerzähler aus der Politik ...
Herr Taylor hat sicherlich mit seiner Prognose Recht, nur kann man die genauen Daten nicht voraussagen. Es wird sowieso nichts daran herumführen, dass eine Art Währungsschnitt kommt, um die gegenseitigen Schulden der Länder herunter zu prügeln bzw. diese teilweise zu erlassen, da die Staatshaushalte aufgrund der massiven Überschuldungen größtenteils noch nicht einmal die Zinsen bezahlen können, also eigentlich betriebswirtschaftlich überschuldet bzw. zahlungsunfähig sind. Ein Unternehmer stände jetzt schon wegen Konkursverschleppung mit einem Bein im Knast. Um die Zahlungsfähigkeit wieder herzustellen gibt es nur zwei Möglichkeiten, nämlich Kosten reduzieren und die Steuern, sprich Einnahmen, zu erhöhen. Hierfür braucht man aber Zeit und es wird hiermit massiv die Kaufkraft der armen Steuerzahler eingeschränkt, was sich wiederum auf den Konsum, die Wirtschaft und die Arbeitsplätze auswirkt. Die Situation ist durchaus mit einem Kapitalschnitt bei einer Aktiengesellschaft vergleichbar. Macht man einen Kapitalschnitt von 1 : 10, sind 90% des Wertes bzw. in diesem Fall 90% der Schulden weg und die noch vorhandenen Schulden können wieder mit Zinsen und Tilgung bedient werden. Bedeutet zugleich, der Anteilseigner hat 90% seines Wertes verloren, so einfach ist dies für Menschen, die von Betriebswirtschaft etwas Ahnung haben. Ich denke, dass es spätestens in 3 Jahren soweit sein wird, wenn Griechenland tatsächlich nicht seine Schulden zurückzahlen kann, wovon ich ausgehe. Mit dem Rettungspaket von Mutti Angie wurde also lediglich etwas Zeit bis zum dicken Bang gewonnen, da ich die gesamte politische Elite für unfähig halte. Daher schön in Sachwerte, Immobilien und Gold investieren oder sogar in den eigenen Gemüsekarten, denn wenn die Zeiten kommen sollten, wo man sich kaum noch etwas zu Essen kaufen kann, die Reichen immer reicher werden, der tragende Mittelstand immer weiter in die Armut rutscht, was wissenschaftlich bewiesen ist, wird es zu massiven Unruhen kommen. Wer blind oder ungebildet ist, verdrängt dies sicher, lebt aber glücklicher ;-).
koennten solche herren ENDLICH den mund halten?!
es gibt eine einfache wahrheit: das heutige "geld" besteht aus bits und bytes....einfach ins datennirwana schicken...klick!
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Das ist peinlich, ein Devisen "Experte" Hr. John Taylor, der nicht weis dass in Dänemark mit der dänischen Krone bezahlt wird. Der "Experte" will offensichtlich nur den Euro diskreditieren weil die Angelsachsen angst vor den Zerfall des Imperiums stehen.
Das britische Pfund ist am Boden ebenso wie der Dollar. Da China gerade damit beschäftig ist den Dollar in Euro umzuschichten, wird der Euro am ende des Jahres in keinem Fall die Parität mit dem Dollar erreichen. – Es Bleibt bei 1:1,22
Die Dänen sind bereits klammheimlich ausgestiegen.
Es wurde allerdings nur von "Experten" bemerkt, dass ihr Land nicht mehr Däneeuro heißt
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