Die Volksrepublik will ihren Energiehunger durch den Neubau von bis zu 35 Kraftwerken decken, Indien wird bis zum Jahr 2020 insgesamt 40 Milliarden Dollar in 30 neue Anlagen investieren. Die starke Nachfrage aus den Schwellenländern werde auch den Preis für Uran wieder steigen lassen, folgern die Analysten der Credit Suisse. Der Preis war zuletzt aufgrund der weltweiten Konjunkturturbulenzen eingebrochen: Im Mai dieses Jahres notierte er bei weniger als der Hälfte seines Allzeithochs aus dem Sommer 2007.
Wer auf ein Wiedererstarken des Metalls setzt, kann in Zertifikate investieren, die die Wertentwicklung wichtiger Uranförderer und Kraftwerksbetreiber abbilden. Aufgrund der hohen Preisschwankungen sollten dies aber nur risikofreudige Anleger tun.
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