Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass sich die US-Indizes in den vergangenen Monaten deutlich besser entwickelten als die europäischen oder deutschen Aktienbarometer. Anders als der DAX durchbrach der marktbreite US-Leitindex S&P 500 die 200-Tage-Linie bereits zum Jahreswechsel inzwischen nachhaltig nach oben. Auch wenn die Umsatzentwicklung in den vergangenen Monaten sowie vor allem ab der zweiten Jahreshälfte 2011 deutlich abgenommen hat (nach Angaben von Bloomberg stellt der Durchschnitt von 6,69 Mrd. gehandelter Aktien in den vergangenen 50 Tagen das geringste Volumen seit 1999 dar) und damit die Kursgewinne nicht stützt, bleibt der Blick erst einmal weiter aufwärts gerichtet.
S&P 500
Ein noch nicht bestätigter Abwärtstrend bei 1317 Punkten dürfte sich nicht als Hürde erweisen, vielmehr könnten die Akteure auf dem Niveau der 2011er-Hochs zwischen 1347 bis 1370 Zählern verstärkt zu Gewinnmitnahmen neigen. Geht es auch darüber, wäre mittel- bis langfristig der Weg bis in die Region von 1550 Stellen frei. Nach unten finden sich Unterstützungen bei rund 1255 Punkten (200-Tage-Linie) und 1200/1220 Punkten (horizontal).































