„Nur 5,4 Prozent gaben an, sich noch nicht informiert zu haben“, sagt Andreas Wiethölter, Leiter des Finanzportals.
Obwohl viele Fondsanleger bereits langfristig orientierte Depots haben oder wissen, dass sie nicht von der Steuer betroffen sind, planen immerhin 37 Prozent der befragten 2135 Personen noch Änderungen in ihrem Anlageverhalten. Um die Abgabe zu vermeiden, setzt der größte Teil der Befragten auf Investmentfonds. Hier steht die gute Wertentwicklung im Vordergrund: Es wird nur dann in steueroptimierte Fondsprodukte investiert, wenn die Rendite stimmt. Aktien, Zertifikate und Anleihen spielen eine deutlich geringere Rolle.
Gefragt nach der Fondsgesellschaft, die am besten über das Thema Abgeltungssteuer informiert, nannten 23,5 Prozent der Anleger DWS Investment. An zweiter Stelle folgt mit 11,5 Prozent Union Investment, es folgen mit 9,8 Prozent die Deka und mit 8,2 Prozent Fidelity. Allerdings hätten sich die Anleger hier noch mehr gewünscht: „Obwohl das Thema in aller Munde ist, sind 58,3 Prozent der Befragten der Meinung, dass es keine Fondsgesellschaft gibt, die gut über die Abgeltungssteuer informiert“, sagt Wiethölter.
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