Diese Krise, dieser Zustand , kam nicht aus heiterem Himmel.
Die Politik der letzten Jahre führte genau dahin, sie wussten es und machten weiter und weiter..
Die Geister die sie riefen, werden sie nicht mehr los.
Das betrifft ganz Europa, nicht nur Griechenland.
Wer teilweise so absurde Regeln schafft, muß sich über das Ergebnis nicht wundern.
Jetzt stehen sie vor den Scherbenhaufen,
Die Saat geht auf, jetzt ernten sie .
Die Früchte schmecken bitter.
Sie haben es so heraufbeschworen, alles selbst verursacht.
Auf der einen Seite wird man darüber wütend, über soviel Dummheit, andereseits bringt das gar nichts. Es ist wie es ist. Aus der Geschichte nichts gelernt.
Und-so mancher hätte vielleicht erst mal dienen sollen, bevor er fähig ist, zu herrschen- (zuviele kleinkarierte Neu- Hochkömmlinge am Werk), die mit Macht und Geld gar nicht umgehen können.
Ihnen fehlt die Bescheidenheit und die Qualifikation.
Es kommt noch dicker, die Welle läuft erst richtig an.
Man kann nur priv. soweit wie möglich vorsorgen, um selbst nicht zu hart getroffen zu werden.
An den Kapitalmärkten hält die PIIGS-Krise - die Abkürzung steht für Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien - die Investoren weiterhin in Atem. Die Risikoaufschläge bei Kreditderivaten weiteten sich aus, die Börsen gaben deutlich nach, - und der Euro wertete gegenüber dem Dollar ab.
"Spannungen in der Euro-Zone könnten 2010 das beherrschende Thema werden", sagte Marco Annunziata, Volkswirt bei Unicredit. "Das wird zwangsläufig dazu führen, dass über Abläufe innerhalb der Währungsunion nachgedacht werden muss." Zudem werde man künftig stärker zwischen Ländern differenzieren müssen: "Die differenzierte Betrachtung des Risikos wird wesentlich wichtiger werden, als wir es bisher gewohnt waren", sagte Annunziata.
Beschwichtigungsversuche der Politik und der Notenbanken verhallten. Der griechische Premierminister Giorgios Papandreou bekräftigte am Freitag seinen Plan, das Haushaltsdefizit von derzeit 12,7 Prozent im Laufe von 2010 um vier Prozentpunkte zu kürzen. "Das Vorhaben ist glaubwürdig", sagte Papandreou. Bereits am Donnerstag hatte Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), die Ankündigungen der Hellenen als "Schritte in die richtige Richtung" bezeichnet.
Die EZB legte am Freitag nach. Von einer Belastung des Euro durch das griechische Haushaltsdefizit könne keine Rede sein, sagte Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank und Mitglied des EZB-Rats, dem Radiosender ORF. Er betonte aber, dass Griechenland Haushaltsdisziplin aufbringen müsse. "Die Europäische Kommission und die EZB nehmen das Problem ernst", sagte Nowotny.
Auf dem Kapitalmarkt wurden die Aussagen ignoriert. Weltweit brachen die Börsen ein: Der deutsche Leitindex Dax gab am Nachmittag 1,3 Prozent nach, der britische FTSE verlor 2,3 Prozent. Auch in Asien ging es abwärts: Der MSCI-Asia-Pacific-Index fiel um 2,5 Prozent auf 114,72 Zähler. Das ist der tiefste Stand seit rund zwei Monaten. Der Hang-Seng-Index brach um 3,3 Prozent ein und schloss zum ersten Mal seit September unter 20.000 Punkten.
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