In Hellwigs Büro steht eine Vitrine mit 34 Modellautos: darunter ein alter Porsche, ein VW-Käfer, ein Mercedes-Flügeltürer aus den 50ern und ein Jeep der ersten Baureihe. "Da sind nur solche drin, die ich auch in Groß in der Garage habe", so Hellwig trocken. Seine automobilen Schätze könnten sich noch als gutes Finanzpolster entpuppen. Denn seit Aktien, Anleihen und Festgeldkonten nur noch bedingt als Geldanlage taugen, macht die halbe Republik Jagd auf Sachwerte. Worauf Sie bei einer Investition in Oldtimer, Luxusuhren, Schmuckraritäten oder seltene Weine allerdings unbedingt achten sollten, lesen Sie ab Seite 24.
Dicke Luft Rauchschwaden waberten um die Köpfe der Kripobeamten, als sie unserem Reporter Jens Brambusch bei einer Zigarettenpause ihr Leid klagten. Jeder von ihnen hat sie bereits erlebt, diese Fälle, in denen er Geldwäscher ziehen lassen musste - weil die Gesetze so lax sind. "Deutschland - ein Geldwäsche-Paradies?!" ist die Fachtagung überschrieben. Aus Sicht der Fahnder kann das Fragezeichen getrost gestrichen werden. Warum, erfahren Sie auf Seite 40.
Wehe, es klingelt! Seit mehr als zehn Jahren berichtet Redakteur Sven Clausen aus nächster Nähe über Deutschlands DAX-Konzerne, das Gespräch mit ihrem mächtigsten Vertreter, Manfred Schneider, war für ihn aber doch etwas ganz Besonderes. Als Clausen mit der ersten Frage starten wollte, fiel ihm gerade noch rechtzeitig ein, den Blackberry auszuschalten. Multiaufsichtsratschef Schneider fand anerkennende Worte. Bei Bayer hat er eingeführt, dass 20 Euro zahlen muss, wer in der Sitzung mit einem aktivierten Smartphone erwischt wird. Dreimal, erzählte Schneider feixend, habe er schon abkassiert. Wie der 73-Jährige die Aufsichtsräte der Deutschland AG sonst noch diszipliniert und wonach er Vorstände aussucht: Seite 64.
© 2012 capital.de















