Danach überwiesen seit Beginn der Meldepflicht im Juli 2002 die Familienmitglieder Susanne Klatten, Stefan Quandt und Mutter Johanna Quandt zusammen rund 1,34 Millionen Euro. Auch die von der Familie kontrollierten Unternehmen BMW (1,1 Millionen Euro) und Altana (795.000 Euro) gehören zu den Großspendern.
Zu den wichtigsten Unterstützern der Parteien zählen laut Capital’ auch die Deutsche Bank (1,55 Millionen Euro seit Juli 2002), DaimlerChrysler (1,2 Millionen) und die Allianz (1,05 Millionen). Die Großspender scheinen sich zunehmend mit der Ad-hoc-Veröffentlichungspflicht anzufreunden. So liegen die meisten ihrer Zuwendungen oberhalb der gesetzlichen Schwelle von 50.000 Euro je Kalenderjahr, wie die Capital’-Auswertung und der Vergleich mit den Rechenschaftsberichten der Parteien zeigt.
Mit deutlichem Abstand ist die CDU laut Capital’ der größte Empfänger der meldepflichtigen Zahlungen. Seit 2002 erhielt sie allein von den zehn wichtigsten Parteispendern rund 5,11 Millionen Euro. Die Folgen der CDU-Spendenaffäre, die im Jahr 2000 zu einem Einbruch bei den Zuwendungen geführt hatte, „scheinen mithin überwunden“, urteilt Capital’. Die CSU erhielt 2,48 Millionen, die SPD 1,77 und die FDP 1,05 Millionen Euro. Die Grünen wurden mit rund 240.000 Euro bedacht.
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