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Wie "Mann" das richtige Hemd findet

, Siems Luckwaldt

Ein Hemd sollte sitzen – und dabei kommt es nicht nur auf die richtige Größe an. Für jeden Körpertypus gibt es die richtige Passform

Hemd flattert im Wind © Getty Images

Body Fit betont die hart erarbeitete Bestform des Körpers, Typ „umgekehrtes Dreieck“ oder „Trapez“. Der Sitz des Hemds ist körpernah. Zum Beispiel aus der Linie „Level Five“ von Olymp (ab circa 50 Euro, olymp.com) oder „Diamond G“ von Gant (circa 100 Euro; de.gant.com).

(Super) Slim Fit ist stark tailliert und empfiehlt sich für sehr dünne oder schlank-athletische Männer mit schmaler Taille. Auch geeignet für kleinere Männer – auf einen schmalen Kragen achten. Beispielsweise aus der Linie „No. Six“ von Olymp (olymp.com, ab Juli) oder „Uno Super Slim“ von Seidensticker (ab circa 40 Euro; seidensticker.com).

Regular Fit ist ideal für durchschnittliche Körpertypen (etwa die Rechteck- und Trapezform), die weder zu schlank noch zu hochgewachsen sind. Oft sorgen Rückenfalten für mehr Bewegungsfreiheit. Zum Beispiel Modell „Rigo“ von Van Laack (circa 150 Euro; vanlaack.com) oder „Enzo“ von Boss (circa 80 Euro; hugoboss.com).

Modern Fit (auch Tailor oder Contemporary Fit genannt) entspricht bei manchen Marken einer in der Silhouette etwas schmaleren, leicht taillierten Variante des Regular Fit. Sie ist ebenfalls für den Rechteck- oder Trapeztyp geeignet. So das Modell „Royal Oxford“ von Eton (circa 150 Euro; etonshirts.com).

Comfort Fit bedient Männer mit love handles und leichtem Bauch. Körpertypus „Dreieck“ und „Rechteck“. Wer auf ein robusteres Material setzt, profitiert von zusätzlicher Problemzonentarnung. Keine zu mageren Krawatten wählen. Hemden beispielsweise von Eterna (circa 50 Euro; eterna.de).

Generelle Tipps für den perfekten Sitz

Capital 05/2016
Der Hemden-Ratgeber stammt aus der aktuellen Capital

Wenn die Knöpfe spannen, obwohl Sie gerade und mit hängenden Armen stehen, ist das Hemd zu klein.

Die Ärmelnaht sollte in etwa mit Ihren Schultern abschließen. Ihre Arme sollten den Hemdärmel annähernd ausfüllen.

Für die korrekte Kragenweite: bei geschlossenen Knöpfen zwei Finger dahinterstecken. Passen mehr, ist das Hemd zu groß, bei weniger zu klein.

Die Manschette muss in etwa bis zur Daumenwurzel reichen.

In die Hose gesteckt sollte das Hemd glatt fallen und die Körperkonturen aufnehmen.

Die Achselpartie darf Bewegungsfreiheit lassen, aber keine „Fledermausflügel“ aus überschüssigem Stoff bilden.


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