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s.Oliver bereitet Zukäufe vor

, Martin Kaelble

Der Modekonzern s.Oliver strukturiert um. Unternehmenschef Armin Fichtel zu Schließungen, Börsengang und Strenesse.

Armin Fichtel ist seit 2015 CEO bei s.Oliver. © Jonas Holthaus
Armin Fichtel ist seit 2015 CEO bei s.Oliver.

Der Modekonzern s.Oliver bereitet sich auf eine weitere Konsolidierung der deutschen Modebranche vor. „Wir sind gerade dabei, s.Oliver umzustrukturieren in eine Holding, die Freier Group. Da ist es dann relativ einfach, weitere Marken anzudocken“, sagte Unternehmenschef Armin Fichtel Capital (Ausgabe 7/2016, EVT 16. Juni). Die deutsche Modebranche befinde sich im Umbruch, so Fichtel: „Es wird auf allen Seiten noch weitere Schließungen geben, auf der Markenseite ebenso wie bei den Händlern.“

Capital 07/2016
Die neue Capital erscheint am 16. Juni

Eine Übernahme der angeschlagenen Modemarke Strenesse schloss er hingegen aus: „Wir wurden als potenzieller Käufer von Strenesse gehandelt, haben uns aber letztlich dagegen entschieden, weil es ein ganz anderes Geschäftsfeld ist.“ Auch einem Börsengang zur Finanzierung der Expansion erteilte Fichtel eine Absage: „Es wird keine s.Oliver-Aktie geben.“ Dies brauche sein Unternehmen nicht. „Wir sind schuldenfrei, komplett eigenfinanziert und profitabel“, so Fichtel.

Das Gespräch mit Fichtel und drei weiteren Modemanagern finden Sie in der Juli-Ausgabe von Capital. Hier können Sie sich ab dem 16. Juni die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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