• Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Exklusiv

Leica geht auf Partnersuche

, Georg Fahrion

Huawei soll nur der Anfang sein: Der Edel-Kamerahersteller Leica will auch mit anderen Elektronikkonzernen kooperieren - und kritisiert Apple.

Leica-Logo © Getty Images
Leica: Bisher stand der Name für edle Kameras, jetzt sucht das deutsche Unternehmen Elektronikkonzerne als Partner

Nach der Kooperation mit dem chinesischen Handy-Hersteller Huawai will der deutsche Hersteller von Edel-Kameras Leica auch mit anderen großen Elektronikkonzernen zusammenarbeiten. „Technische Kooperationen mit anderen Unternehmen sind absolut denkbar, das ist definitiv unser Ziel“, sagte Leica-Chef Oliver Kaltner Capital (Ausgabe 08/2016; EVT 21. Juli). „Es gibt überall Optik, in jedem Fernseher, in jeder Konsole, in Action-Kameras und Drohnen. Wir sind offen für weitere Gespräche. Und die führen wir auch.“

Capital 08/2016
Die neu Capital erscheint am 21. Juli

Seit einigen Monaten gibt es bereits ein Smartphone von Huawei mit Leica-Optik. Die Kooperation hatte für Aufsehen gesorgt, zielte Leica bisher mit seinen teuren Kameras doch auf eine sehr kleine und exklusive Zielgruppe. Jetzt sagte Leica-Eigentümer Andreas Kaufmann gegenüber Capital, Handy-Kameras seien „die Zukunft“. „Es gibt nur noch ganz oben und das hier“, sagte er mit Blick auf Smartphones.

Vor der Kooperation mit dem chinesischen Konzern hatte Leica auch mit dem US-Unternehmen Apple über eine gemeinsame Entwicklung gesprochen. Diese Gespräche seien aber gescheitert, so Kaufmann. „Aus meiner Sicht ist Apple keine Firma, die gern Kooperationen macht“, sagte Kaufmann weiter und prognostizierte dem US-Konzern eine schwierige Zukunft: „Wenn sie nicht aufpassen, dann verschlucken sie sich gerade an ihrem eigenen Erfolg. Da ist die Nase manchmal sehr hoch in der Luft.“

Die ganze Geschichte über Leica lesen Sie in der August-Ausgabe von Capital. Hier können Sie sich ab dem 21. Juli die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


Artikel zum Thema
Autor
  • Exklusiv
Hinter Aixtron-Übernahme steht chinesischer Staat

Capital-Recherchen belegen enge Verflechtungen zwischen Investoren und Staatsorgangen. China-Experte Sebastian Heilmann warnt die Bundesregierung.MEHR

  • Analyse
Der Geist des Gründers

Wenn Unternehmen wachsen, verlieren sie oft den Spirit ihres Gründers. Wie wichtig ist der für den Erfolg? Ein Buch sagt: Man kann ihn messenMEHR

LESERKOMMENTARE

 

Kommentare Einblenden

Datenschutz

Die Kommentarfunktion "Disqus" wird von der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Moderation

Die Kommentare werden von Capital moderiert. Das heißt, Kommentare werden von der Redaktion freigeschaltet. Kritik und auch in der Sache harte Diskussionen sind willkommen, Beleidigungen werden wir dagegen nicht zulassen. Näheres hierzu finden Sie in unserer Netiquette.