• Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Debatte

Lasst uns über Freiheit reden

, Capital-Redaktion

Die FDP ist tot - was wird aus dem Liberalismus? Capital bat Liberale zum Streitgespräch. Im Video skizzieren sie ihre Vorstellung von der Zukunft der Freiheit.

Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart 2014 © Getty Images
Dreikönigstreffen: FDP-Chef Lindner muss die Partei rasch wieder flottmachen

Der Schock der verheerenden Wahlniederlage sitzt tief bei der FDP. Doch trotz der schmerzhaften Nabelschau muss sich die Partei auf die nächsten Wahlen vorbereiten. Ende Mai wird das Europaparlament neu gewählt. Die Wahl bietet den Liberalen die Chance auf ein Lebenszeichen, wenn es gut läuft. Wenn es schlecht läuft, ist es ein weiterer Schritt ins politische Niemandsland.

Die FDP muss sich also schnell Argumente überlegen, warum sie als liberale Stimme unverzichtbar ist. Parteichef Christian Lindner sprach seinen Parteifreunden auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart Mut zu. Er sieht die FDP nach dem Ausscheiden aus dem Bundestag von Bündniszwängen befreit: „Wir sind so unabhängig wie nie zuvor in unserer Geschichte“, sagte er in Stuttgart.

Capital hat im November 2013 mit Liberalen – nicht alle sind FDP-Mitglieder – über die Zukunft der Freiheit unterhalten. In unserer Videogalerie können Sie sich ein Eindruck machen, wie die Teilnehmer die Zukunft des Liberalismus einschätzen.

Befähigung zur Freiheit

Christopher Gohl leitete bis zum Frühjahr 2012 die Abteilung Politische Planung der FDP-Zentrale in Berlin, er war der wichtigste Ratgeber und Vordenker von FDP-Chef Lindner. Gohl lebt heute in Tübingen und arbeitet an der Uni.

Menschen selbst entscheiden lassen

Karen Horn, Ökonomin und Vorsitzende der deutschen Hayek-Gesellschaft, die früher als Journalistin gearbeitet hat, geht es nicht so sehr um die FDP, sie kämpft publizistisch für liberale Prinzipien.

Liberalismus und Ökologie sind kein Gegensatz

Michael Theurer, Europaabgeordneter und seit Anfang November Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg. Seine politische Karriere startete Anfang der 80er-Jahre, als er den Jungen Liberalen beitrat. Später gründete er die Ökoliberalen in der FDP und wurde 1994 in Horb zum damals jüngsten Oberbürgermeister Deutschlands gewählt. In den vergangenen Jahren machte er immer wieder Schlagzeilen mit teils harscher Kritik am Kurs der Bundespartei. Mit einem der mächtigsten Landesverbände im Rücken ist Theurer nun aber einer der wichtigsten Vertreter der neuen FDP-Spitze.

Wirtschaftswissenschaft was Steilvorlage für Liberale

Tim Krieger ist Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Ordnungs- und Wettbewerbspolitik an der Universität Freiburg.

Vielleicht ist die FDP das Problem des Liberalismus

Clemens Schneider, Doktorand in Katholischer Theologie und Stipendiat der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung. Er promoviert über den Philosophen Lord Acton und engagiert sich für den klassischen Liberalismus.

Lesen Sie das ganze Streitgespräch in der aktuellen Capital. Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten. 


Artikel zum Thema
Autor
  • Bilderstrecke
Die Top 10 der Konsumgüterriesen

Die großen Konsumgüterkonzerne wachsen kaum noch. Doch viele der Branchenriesen können ihren Platz behaupten - vorerst.MEHR

  • Wiedervorlage
Gesetze im Test: Der Pflege-TÜV

Was haben Gesetze bewirkt, nachdem sie verabschiedet wurden? Capital setzt sie auf Wiedervorlage. Im Test: Der Pflege-TÜVMEHR

LESERKOMMENTARE

 

Kommentare Einblenden

Datenschutz

Die Kommentarfunktion "Disqus" wird von der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Moderation

Die Kommentare werden von Capital moderiert. Das heißt, Kommentare werden von der Redaktion freigeschaltet. Kritik und auch in der Sache harte Diskussionen sind willkommen, Beleidigungen werden wir dagegen nicht zulassen. Näheres hierzu finden Sie in unserer Netiquette.