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Junge Elite - Revolution von oben

, Capital-Redaktion

Umfrage zur Zukunft der Arbeit: Führungskräfte gehen eigene Wege, um Veränderungen durchzusetzen. Jeder Vierte arbeitet bis zu zwölf Stunden am Tag

Vier von „40 unter 40“. Von links: Phil Pezus (Thyssen­krupp), Anna Katharina Herrhausen (Herrhausen Gesellschaft), Gundbert Scherf (Verteidigungs­ministerium/McKinsey), Juliane Seifert (SPD) © Jonas Holthaus
Vier von „40 unter 40“. Von links: Phil Pezus (Thyssen­krupp), Anna Katharina Herrhausen (Herrhausen Gesellschaft), Gundbert Scherf (Verteidigungs­ministerium/McKinsey), Juliane Seifert (SPD)

Die „Junge Elite“ Deutschlands ist nicht bereit, sich bedingungslos an Regeln zu halten. Wie Capital (Ausgabe 12/2016, EVT 17. November) berichtet, sind 62 Prozent der herausragenden jungen Führungskräfte aus Wirtschaft und Gesellschaft der Meinung, dass es zum Führungsalltag im Unternehmen gehört, sich über Regeln hinwegzusetzen, um Innovationsprozesse voran zu treiben. Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter dem Titel „Bewahrer oder Gestalter – wie wollen wir arbeiten?“, die Capital zusammen mit der Microsoft Deutschland GmbH erstmals exklusiv unter den Mitgliedern des „Junge-Elite“-Netzwerks durchgeführt hat.

Capital-Cover 12/2016
Die neue Capital erscheint am 17. November

Die Mitglieder der „Jungen Elite“ sind überzeugt davon, dass sie selbst etwas zu Veränderungen in ihren Organisationen beitragen können. 80 Prozent von ihnen meinen, dass sie den Wandel in den Unternehmen, Behörden, Instituten, Vereinen oder Verbänden, in denen sie arbeiten, maßgeblich mitgestalten können. Nur drei Prozent glauben das nicht. Fast alle Befragten (91 Prozent) sind zudem der Meinung, dass kein Mitarbeiter auf Veränderungen warten, sondern sich aktiv und eigenverantwortlich für Verbesserungen in seiner Organisation einbringen sollte. Um ihre Führungsaufgaben zu erfüllen, wendet die „Junge Elite“ viel Zeit auf. Jeder Fünfte arbeitet täglich mindestens zwölf Stunden, gut ein Drittel arbeitet im Schnitt mindestens zehn Stunden pro Tag.

Die Regeln der Arbeitswelt werden neu definiert. Das ist die große Chance für junge Talente, die überall im Land Konzerne und Organisationen umbauen und neu erfinden müssen. Zum neunten Mal hat Capital die „Junge Elite“ gekürt – die „Top 40 unter 40“ der deutschen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Zur Gruppe der „Jungen Elite“ gehören in diesem Jahr etwa Anna Katharina Herrhausen, 38, die seit Anfang November neue Geschäftsführerin der gemeinnützigen Alfred Herrhausen Gesellschaft ist, oder Thyssenkrupp-Manager Phil Pezus, 31, der ebenfalls seit Anfang des Monats einen neuen Job im Konzern übernommen hat. Er ist jetzt CFO der beiden Thyssenkrupp-Gesellschaften Carbon Components und Carbon Composites in Dresden.

Seit 2007 kürt ‚Capital‘ im Magazin die „Top 40 unter 40“ in den vier Bereichen Politik, Manage­ment, Unternehmen, Staat und Gesellschaft. Diese bilden die „Junge Elite“ eines Jahres, die sich im Rahmen des „Capital Junge Elite-Gipfels“ austauscht und interdisziplinär Kontakte knüpft. Daraus ist über die Jahre ein branchenübergreifendes Netzwerk mit über 700 aktiven Mitgliedern entstanden. Die Umfrage wurde auch beim „Junge Elite Gipfel 2016“ diskutiert, der Anfang November in der Hauptstadt-Niederlassung von Microsoft Deutschland, dem diesjährigen Kooperationspartner, stattfand.

Die neue Capital erscheint am 17. November. Hier geht es zum Abo-Shop, wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes, GooglePlay und Amazon


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