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Landgren kritisiert Streamingdienste

, von Marina Zapf

Streamingdiensten fehlt es an Respekt für Urheberrechte, sagt Jazzmusiker Nils Landgren

Nils Landgren © ACT / Sebastian Schmidt
Nils Landgren

Europas bekanntester Jazzmusiker Nils Landgren sieht das Geschäftsmodell und den Erfolg der Streamingdienste im Musikgeschäft kritisch. Im Capital-Interview (Ausgabe 4/2017, EVT 23. März) sagte Mr. Red Horn: „Den Plattformen mangelt es an Respekt für Urheberrechte, alles soll gratis sein.“ Er antworte auf diese Frage regelmäßig: „Gib mir dein Gehalt, dann schenke ich dir meine Musik.“ Jazzmusik würde als kleiner Teil der Musikindustrie aber ohnehin nicht von diesen Anbietern profitieren.

Sein musikalisches Schaffen als Solist, Bandleader, künstlerischer Leiter von Festivals und die mehr als 200 Konzerte im Jahr haben ihm doch zu einem gewissen Wohlstand verholfen. Allerdings müsse „das Wow-Gefühl erst noch kommen“, obwohl er inzwischen fast eine Million Alben verkauft habe: „Das ist für einen Jazzmusiker richtig viel, für einen Popstar nichts.“

Capital-Cover 04/2017Das vollständige Interview mit Landgren lesen Sie in der April-Ausgabe von Capital, die am 23. März erscheint.

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