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  • Voyager-Prinzip

Hesse, Arcade Fire und Kusmi Tea

, Capital-Redaktion

Seit den Siebzigern rast die Sonde Voyager 2 durchs All. An Bord: ein Best-of der Menschheit. Was hätte Moritz Krüger, Chef des Brillenherstellers Mykita, auf die Reise geschickt?

Moritz Krüger

BUCH

Da man Außerirdischen ja eine gewisse Gefühlsarmut nachsagt, empfehle ich natürlich einen ordentlichen Hermann Hesse. Eigentlich egal, was.

MUSIK

1. Arcade Fire „Neon Bible“

2. The Strokes „Is This It“
3. PJ Harvey „Stories From the City, Stories From the Sea“
4. Element of Crime „Mittelpunkt der Welt“
5. Johann Sebastian Bach „Goldberg-Variationen“

GETRÄNK

Kusmi Tea „Anastasia“ mit einem guten Schuss norddeutscher Kuhmilch und einem großen Löffel neuseeländischem Manuka-Honig.

FILM

„Stones in Exile“ über die Rolling Stones und „Searching for Sugar Man“, über das Leben von Sixto Rodriguez. Zwei Musikdokus, die zeigen, was man auf der Erde schon alles verpasst hat.

KUNSTWERK

Die Ausstellung „All Access World“ der New Yorker Künstlerin Agathe Snow. Sie hat die wichtigsten Monumente der Menschheit nachgebaut, die von Besuchern nach Belieben auf der Weltkarte neu platziert werden können.

GEGENSTAND

Ein Mykita-Brille aus der Mylon-Serie. Sie sind aus einem speziellen Material hergestellt, und jemand hat dessen Aussehen mal so beschrieben: „Like wood, found on Mars.“

Das Voyager-Prinzip erscheint jeden Monat in Capital. Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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