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Es könnte so einfach sein

, Capital-Redaktion

Capital-Reporter haben einen VW Golf und ein Steak auf ihrer Reise über den Atlantik verfolgt. Es ist ein Weg mit Hindernissen.

US-Flagge an der Windschutzscheibe © Christian Salewski
Bestimmungsort: US-Flagge an der Windschutzscheibe

Ein Abkommen soll den beiden größten Wirtschaftsräumen der Welt Wachstum und Wohlstand bringen. Bisher gibt es jede Menge Probleme. In dieser Woche beginnt die fünfte Verhandlungsrunde. Die Gespräche sollten bis Ende 2014 abgeschlossen werden. Doch diese Zeitvorgabe lässt sich angesichts der Streitigkeiten und des öffentlichen Drucks kaum halten. Ende 2015 wird jetzt angepeilt.

Für die Befürworter liegen die Vorteile auf der Hand. „Durch TTIP gleichen wir die unterschiedlichen Standards an und schaffen für amerikanische und europäische Unternehmen einen zweiten Heimatmarkt“, sagte EU-Handelskommissar Karel de Gucht der Tageszeitung „Die Welt“. Doch die Debatte über den wirtschaftlichen Nutzen wird von Ängsten überlagert: In Deutschland etwa geht das Gespenst der Chlorhühnchens aus Amerika um, die USA sperren sich gegen französischen Rohmilchkäse.

Capital-Reporter haben zwei Produkte verfolgt: einen VW Golf und ein Steak. Das Auto reist von Wolfsburg nach New York, das Steak von ­Nebraska nach Berlin. Beim Golf dreht sich alles um Standards, Normen und Technik. Beim Steak um Kultur und Emotionen. Beide Wege zeigen uns: Freihandel beginnt nicht mit einem Paragrafen. Sondern in unseren Köpfen

Ein VW Golf aus Deutschland in die USA

Autoport in Emden © Oliver Tjaden

Ein Golf aus dem Werk in Wolfsburg wartet im Hafen von Emden, dem drittgrößten Autoport Europas, auf seine Verschiffung. 41.000 davon exportierte Volkswagen 2012 in die USA 

Hier geht es zu Follow the VW Golf

Ein Steak aus den USA nach Deutschland

Rinder aus Nebraska © Ackerman + Gruber

Rinder aus Nebraska stehen nur auf der Weide, die letzten Monate verbringen sie auf dem Mastplatz. Wenn sie nach Europa sollen, darf das Fleisch keine künstlichen Hormone enthalten

Hier geht es zu Follow the Steak

 


In eigener Sache:

Die Capital-Autoren Christian Salewski und Sabine Muscat haben für die hier veröffentlichte Reportage den renommierten Herbert Quandt Medien-Preis gewonnen. Jährlich werden Journalisten ausgezeichnet, die sich „in anspruchsvoller und allgemeinverständlicher Weise mit dem Wirken und der Bedeutung von Unternehmern und Unternehmen in der Marktwirtschaft auseinandersetzen“, schreibt die Johanna-Quandt-Stiftung, die den Preis vergibt. Salewski und Muscat teilen sich die Auszeichnung mit den Journalisten Jonas Rest, Julia Klüssendorf, Stefan Jäger, Anne Kunze. Die Capital-Redaktion gratuliert herzlich.

Mehr von Christian Salewski auf Follow the Money

Mehr von Sabine Muscat auf dem Flyingcarpetblog


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