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"Chinesen haben Fälschungen satt"

, von Horst von Buttlar

Qualität und Verlässlichkeit: Der Chef des Alibaba-Rivalen JD.com Richard Lius wirbt um deutsche Markenhersteller.

JD.com-Chef Richard Lius © Getty Images
JD.com-Chef Richard Lius

Richard Lius, Gründer und Chef des nach Alibaba zweigrößten chinesischen E-Commerce-Händlers, verspricht deutschen Markenherstellern gute Geschäfte in China. „Ich möchte noch mehr europäische Waren auf meiner Website JD.com verkaufen. Die chinesischen Konsumenten sind hungrig nach Qualität und großen deutschen und europäischen Marken“, sagte Lius im Capital-Interview (Ausgabe 5/2017, EVT 20. April). „Chinesen haben Fälschungen satt. Sie wollen Verlässlichkeit“, so Lius, der derzeit in Europa Vertreter von Markenherstellern trifft.

Capital 05/2017
Die neue Capital erscheint am 20. April

Chinesen, so Lius gegegnüber ‚Capital‘, shoppen inzwischen anders: „An erster Stelle steht Qualität, dann Service, erst dann ist der Preis wichtig.“ JD.com, mit rund 226 Millionen Kunden oft auch als „Amazon Chinas“ bezeichnet, profitiert von dieser Entwicklung laut Lius besonders: „Wir verkaufen keine White Label-Produkte. Der zweite Grund unseres Erfolgs: Wir verkaufen keine Fälschungen. Unser Geschäftsmodell sind vor allem Direktverkäufe. Dabei kontrollieren wir die Qualität und Echtheit.“ Auf diese Weise sei sein Unternehmen in den letzten zwölf Jahren im Schnitt um 150 Prozent pro Jahr gewachsen.

Lius hat ehrgeizige Pläne. Innerhalb von vier Jahren will er zur größten B2C-Plattform Chinas wachsen und Alibabas Tmall überholen.

Das vollständige Interview mit Richard Lius lesen Sie in der Mai-Ausgabe von Capital, die am 20. April erscheint. Hier geht es zum Abo-Shop, wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes, GooglePlay und Amazon


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