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Ein Jahr neue Capital

, Horst von Buttlar

Wir haben die Capital vor einem Jahr runderneuert. Aber wir wollen nicht stehen bleiben, sondern das Heft weiterentwickeln. Von Horst von Buttlar

Horst von Buttlar © Trevor Good
Horst von Buttlar

Ein Jahr ist es schon wieder her, dass wir Capital generalüberholt haben. Ich freue mich über alle ­Leser, die uns treu geblieben sind – und jene, die wir ge­winnen konnten. Ja, wir haben Ihnen einiges zu­gemutet. Trotzdem bin ich froh und stolz, dass wir Capital neu gedacht haben. Was nicht heißt, dass wir zufrieden sind. Denn dann würden wir stehen bleiben.

Ein Relaunch ist kein Selbstzweck, die Erneuerung erfordert auch immer neues Denken: Und so versuchen mein Team und ich, Ihnen jeden Monat Geschichten zu bieten, die Sie nicht woanders finden oder zumindest nicht in dieser Form.

Jeden Monat die Welt durchdringen

Wir haben den Streit um ein Freihandelsabkommen mit den USA anhand eines Steaks und eines VW Golfs erklärt (wofür wir gerade ­einen Preis bekommen haben); wir haben ein halbes Jahr hinter die ­Kulissen der G20 geschaut; wir haben das Wirtschaftsimperium des ägyptischen Militärs durchleuchtet und an einem halben Dutzend Schau­plätzen den Goldmarkt.

Wir sind durch Deutschland gereist, auf der Suche nach der Vollbeschäftigung, nach den neuen Öko-Millionären oder nach Chinesen, die in deutsche Mittelständler investieren. Wir haben neues Terrain erobert, die Berliner Philharmoniker als Weltmarke beschrieben, genauso – wie in dieser Ausgabe – die Na­tionalmannschaft als boomendes Unternehmen. Wir haben auch über klassische Wirtschaftsthemen berichtet: die Pleite von Praktiker, die Neuerfindung von Opel, Debakel bei Schiffsfonds. Und wir haben Themen aufgegriffen, die Ihr Leben umkreisen: Sabbatical, E-Mail-Flut, das Leben in der Konzern-Lehmschicht.

Wir machen das nicht, um einfach nur anders zu sein: Jeden Monat wollen wir Ihnen die Welt der Wirtschaft nahebringen, Sie eintauchen lassen, Ratgeber sein, Zusammenhänge und Hintergründe zeigen. Nur wenn wir jeden Monat die Welt neu begreifen und durchdringen, werden Sie uns lesen wollen.

Capital-Cover
Die neue Capital, ab 22. Mai im Handel

Wir haben übrigens gerade eine Marktforschung durchgeführt. Diese Befragungen sind umstritten: Wenn sie gut sind, rahmt man sie ein. Wenn sie schlecht sind, schließt man sie ein. Unsere Ergebnisse waren gut, sie haben mich ermutigt: Unser Konzept, das hat die überwältigende Mehrheit der Leser gesagt, kommt an, die Themenmischung, die Aufbereitung, das Layout.

Es gibt auch Punkte, bei denen wir nachjustieren werden. Eine Änderung, die allerdings schon länger geplant war, finden Sie in diesem Heft: Das Ressort Invest, das für viele unserer Leser zentraler Bestandteil von Capital ist, rückt wieder an die dritte Stelle, direkt hinter Welt der Wirtschaft und vor das Ressort Leben. Optisch wird Invest dem Gesamt­design angepasst. Warum tun wir das? Das ist nicht der nächste Umbau. Es ist ein Ausbau. Wir arbeiten daran, Invest zu erweitern, allein in dieser Ausgabe bekommen Sie inklusive Sonderheft rund 100 Seiten. Für manche Leser aber schien es, als sei das Ressort durch seine Stellung im Heft marginalisiert. Das ist nicht der Fall.

Geld, Steuern und Versicherungen bleiben neben der Welt der Wirtschaft unsere Kernkompetenzen. Im Grunde hat die Abfolge nun eine bestechende Logik: erst das Geld vermehren, dann ausgeben.

Und nun tauchen Sie ein in die Welt der Wirtschaft!

Horst von Buttlar

Chefredakteur

Wenn Sie eintauchen woilen, brauchen Sie die neue Capital. Hier können Sie sich ab dem 22. Mai die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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