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Die gedruckte Welt

, Matthias Thieme

Der 3-D-Druck erobert Fabriken und krempelt die Wirtschaft um. Im Video erklären wir am Beispiel der Zahntechnik die  Umwälzungen durch die neue Technik

3-D-Drucker schicken sich an, mit maßgefertigten Produkten ganze Industriezweige auf den Kopf zu stellen. Zahnkronen, Flugzeugteile, Formel-1-Wagen – bald sogar menschliche Organe: Die neue Technologie produziert schneller und präziser, als es je zuvor möglich war – selbst Dinge, an die man vor wenigen Jahren nicht einmal denken konnte.

Es geht hier nicht um klapprige 3-D-Gebilde aus Plastik, die man sich im heimischen Wohnzimmer ausdrucken soll, sondern um industrielle Fertigung auf höchstem Niveau. Moderne 3-D-Drucker können nicht nur alle möglichen Materialien verarbeiten, von Titan bis zu menschlichem Knorpelgewebe, sondern damit sogar funktionsfähige Komponenten herstellen: komplexe mechanische Gelenke, Batterien, Transistoren und LEDs. 2025 könnten weltweit jährlich Produkte im Wert von 420 Mrd. Euro gedruckt werden, prognostiziert eine Studie der Unternehmensberatung McKinsey.

Die Verfahren könnten nicht nur Branchen, sondern die Weltwirtschaft revolutionieren. Denn wer will noch in Asien produzieren, wenn sich jedes beliebige Teil überall auf der Welt herstellen lässt – in Geräten, die in jede Garage passen?

Infografik 3-D-Druck

Cover der aktuellen CapitalDie vollständige Geschichte über den 3D-Druck lesen Sie in der aktuellen Capital. Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten

Teaserfoto: © Christian Kryl


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