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  • Editorial

Der neue Immobilienkompass

, Horst von Buttlar

Sie lassen sich nicht von Horrorgeschichten über Hauspreise abschrecken. Dann sind sie beim Immobilienkompass richtig. Von Horst von Buttlar

Deutschlands beste Wohnlagen © Johannes Mink
Immobilienkompass: Deutschlands beste Wohnlagen

Was für ein schönes Ritual einmal im Jahr: Immobilienkompass öffnen, Stadt raussuchen, Straße finden. Welche Farbe hat sie? Ist sie noch orange? Oder dunkler? Oder gar rot? Das Spiel mag ein wenig albern erscheinen, dahinter aber stecken zwei ernste Erkenntnisse. Zum einen ist der Immobilienkompass von Capital, den wir seit vielen Jahren herausbringen, nach wie vor das Beste und Genauste, was es auf dem Markt gibt. „Es ist der Goldstandard“, sagte mir vor Kurzem ein Immobilieninvestor.

Denn das Verfahren, wie wir Daten erheben, ist aufwendig: Wir färben nicht einfach am Computer ganze Viertel oder Postleitzahlen ein. Wir schicken zwei Dutzend Journalisten in die Städte, die die tatsächlichen Preise für die Straßen zusammenstellen, Veränderungen erforschen und Makler befragen: Gab es ein wichtiges Neubauprojekt? Wo sind Stadtteile im Wandel, wo verändern sich soziale Strukturen? Wir recherchieren gründlich und vor Ort und nicht nur auf Basis überzogener Angebotspreise aus dem Internet (oder der überschaubaren Zahl tatsächlicher Transaktionen).

Wir wollen Sie wirklich gut informieren

Ein ganzes Team führt die Erhebungen aus den wichtigsten Städten zusammen, pflegt Daten ein, erstellt Tabellen, Preislisten, Lagekarten – und komponiert mithilfe des Textes ein Porträt einer Stadt.

Horst von Buttlar © Trevor Good
Horst von Buttlar

Der Aufwand, den wir seit Jahren betreiben, führt zur zweiten Erkenntnis: Unser Ziel ist es, dass Sie wirklich gut informiert sind. Denn der Kauf einer Immobilie ist eine Investitionsentscheidung, die unser Leben am nachhaltigsten prägt, im Guten wie im Schlechten. Ein Haus kann uns plattmachen, auffressen, es kann an uns kleben, weil man es dann doch nicht loswird. (Ja, auch das gibt es in Deutschland in vielen Orten, diese Boom-und-Blasen-Geschichten spielen nämlich nur in einem ausgewählten Teil des Landes.)

Ein Haus oder eine Wohnung schafft aber meist Werte in doppeltem Sinne: Wir haben das Gefühl, ein Nest zu haben – und gleichzeitig erwerben wir Eigentum. Da sollten Sie sich von den Modegeschichten um die Hypes und Hybris in Großstädten nicht abschrecken lassen: Die Investition in Immobilien kann eine längere Erfolgsgeschichte vorweisen als der Erwerb von, sagen wir mal, Zertifikaten.

Und die Geschichten um waghalsige Finanzierungen und „Horrorhäuser“ sind nur deshalb so populär, weil der Immobilienkauf im Stillen seit Jahrzehnten eine millionenfache Erfolgsgeschichte ist. Die angesichts der historisch niedrigen Zinsen derzeit so reizvoll erscheint. Egal, ob Sie nun das Haus für sich und Familie – oder als Anlageobjekt kaufen. Denn die Alternativen, das Geld einigermaßen sicher und gewinnbringend anzulegen, sind derzeit rar. Und daran wird sich so schnell nichts ändern.

Mein Lieblingsmythos: Als Immobilienbesitzer muss man wahnsinnig diszipliniert sein und dauernd den Freuden des Lebens entsagen, weil man ja den Palast abbezahlen muss. Das erweckt den Eindruck, als könnte man als Mieter am laufenden Band Orgien feiern – und zur Not auch mal ein paar Monate mit der Miete aussetzen. Oder umziehen. Das Leben ist komplizierter.

Der Capital-Immobilien-Kompass zeigt Ihnen keine Mythen und Märchen: Hier bekommen Sie Fakten und Ratschläge, so wie Sie es seit Jahren von Capital gewohnt sind.

Und hier finden Sie den Immobilienkompass


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