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  • Editorial

Best of Germany

, Horst von Buttlar

Ideen, Köpfe, Erfolgsrezepte: Capital hat 33 Geschichten über das Beste aus unserer Wirtschaft gesammelt. Von Horst von Buttlar

Dieses Heft ist eine Entdeckungsreise, durch ­unser Land und unsere Köpfe. Wir haben Zahlen, ­Menschen, Marken, Unternehmen, Manager, Städte und Politiker aufgespürt, die wir gut finden. Oder sehr gut. Die uns interessieren und inspirieren.

Wir haben für unser Dossier „Best of Germany“ keine neuen Rankings erstellt. Aber wir haben ab und an Rankings benutzt, um die Geschichten zu finden, die wir Ihnen auf über 40 Seiten präsentieren – als Reportage, Porträt, Interview, Bildstrecke oder auch nur als Statistik.

Die Geschichten hinter den Zahlen

Es war ein Experiment für uns, weil Journalisten es doch vornehmlich als ihre Aufgabe betrachten, auf Missstände hinzuweisen und Probleme zu analysieren. Keine Sorge, das haben wir nicht eingestellt und werden es weiter eifrig tun, zumal Teile unserer Regierung ebenso eifrig daran arbeiten, dieses Land an vielen Stellen etwas schlechter zu machen. Wir wollen auch nicht künstlich gute Stimmung verbreiten.

Capital-Cover
Die neue Capital, am 18. Juni im Handel

Gelegentlich brauchen wir aber einen Ausbruch aus unserer Routine, und so kamen wir auf die Idee des „Best of Germany“. So viele Statistiken, Rankings und Superlative sausen uns jeden Tag um die Ohren und durch die Welt. Was aber sind die Geschichten hinter den Zahlen? Welche Erfolge, Menschen und Ideen verbergen sich dahinter? Warum sollte man nicht eine Art Compilation vom Besten unseres Landes machen? Mir ging es auch darum, die DNA unserer Wirtschaft und ihres Erfolges etwas zu erforschen.

Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit – sicher werden viele Mittelständler fragen, warum wir uns Kärcher gewidmet haben und nicht ihnen. Firmen mancher Cluster, jener berühmten deutschen Zusammenrottungen von Weltmarktführern, könnten klagen, dass wir nach Windhagen gefahren sind und nicht nach Künzelsau oder Jena. Und warum haben wir bei den Boomstädten eine Hommage auf Leipzig  geschrieben – und nicht auf Ingolstadt oder Wolfsburg? Warum greifen wir uns bei den vielen modernen Fabriken ausgerechnet ein Werk von Siemens in Amberg heraus? Und was macht eigentlich Heinrich Hiesinger in unserer Auswahl der besten Dax-Manager, steht ThyssenKrupp nicht vor dem Kollaps?

Ganz einfach: weil wir so ausgewählt haben, radikal, subjektiv, exemplarisch, es sind Klassiker und Entdeckungen darunter. Jede der großen und kleinen Geschichten erzählt Ihnen immer nur einen Ausschnitt von Deutschland. Solch eine Selbstverortung und Selbstvergewisserung ist hilfreich, weil einem klar wird, wo die offenen und verborgenen Stärken unseres Landes liegen. Und so ist dieses „Best of Germany“ auch eine Reise in die vielen Herzkammern unseres Landes.

Ein eigenes Ranking finden Sie übrigens, passend zu „Best of­Germany“, auch in diesem Heft: Seit 2007 ermittelt Capital die „Top 40 unter 40“ für die Bereiche Wirtschaft, Politik, Wissenschaft sowie Staat und Gesellschaft. Die „Junge Elite“ ist eine der größten Erhebungen junger Talente und die einzige, die über vier Bereiche geht. Viele, die auf dieser Liste standen, wurden später Minister, leiteten Behörden oder rückten in Vorstände auf.

Und nun tauchen Sie ein in das Beste unserer Wirtschaft!

Horst von Buttlar

Chefredakteur

Wenn Sie eintauchen woilen, brauchen Sie die neue Capital. Hier können Sie sich ab dem  18. Juni die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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