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Autocheck: Jaguar F-Pace 3.0d AWD S

, Guido Reinking

Capital testet die interessantesten Neuwagen. Diesmal: der Jaguar F-Pace - ein SUV aus der Sportwagenschmiede

Jaguar F-Pace 3.0d AWD S
Jaguar F-Pace 3.0d AWD S

Das Auto

Bisher stand Jaguar für Limousinen und Sportwagen, nicht für SUVs. Mit dem F-Pace ändert sich das, mit Schützenhilfe der Schwestermarke Land Rover. Das Modell „Pure“ mit Vierzylinder, Heckantrieb, Handschaltung und Stoffsitzen kostet 43.560 Euro, der hier getestete Drei-Liter-Diesel V6 liegt bei 72.110 Euro.

Der Look

Kühlergrill und Hüftschwung über den Hinterrädern sind Reminiszenzen an das Jaguar-Design. Die abfallende Dachlinie, das schmale Heckfenster und Heckleuchten im Stil des Sportwagens F-Type geben dem Auto eine für die Größe sportliche Note. Der F-Pace wirkt eleganter als seine Verwandten von Land Rover.

Das Fahrgefühl

Der F-Pace war fertig entwickelt, dann aber entschieden sich die Ingenieure unter dem deutschen Entwicklungschef Wolfgang Ziebart, das Fahrwerk noch etwas sportlicher abzustimmen. Das Einlenkverhalten ist präzise, die Federung recht hart. Der 300-PS-Diesel mit 700 Newtonmetern Drehmoment ist bei einem Verbrauch von acht bis neun Litern sparsam.

Das digitale Extra

Für den F-Pace gib es als Extra den Activity Key, ein wasserdichtes Armband für Outdoorfans, mit dem sich das Auto schließen und öffnen lässt.

Was der Hersteller sagt

„Der Jaguar F‑Pace ist ein Performance‑SUV und bietet maximalen Fahrspaß – bei hoher Effizienz … mit den Genen eines Sportwagens.“

Was der Hersteller verschweigt

Die Kunststoffe im Innenraum sind teils kratzempfindlich und werden dem Premiumanspruch der Marke nicht überall gerecht. Das gilt auch für die riesige Querfuge vor der Motorhaube.


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