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Autocheck: Audi Q7 3.0 TFSI

, Capital-Redaktion

Capital testet die interessantesten Neuwagen. Diesmal: Audi Q7, ein SUV-Schwergewicht mit 333 PS.

Audi Q7 3.0 TFSI
Audi Q7 3.0 TFSI

Das Auto

Der Audi Q7 ist als Benzin-Variante mit 333 PS ein Auto für Menschen, die gern Geisterfahrer im Mainstream sind: Über fünf Meter lang und fast zwei Meter breit widersetzt sich das massige, 62.900 Euro teure SUV dem Trend zum Downsizing. Schwach-grüner Trost: Software- oder Verbrauchsmanipulationen wurden dem 3.0 TFSI bisher nicht nachgesagt.

Der Look

Anders als beim Plattformbruder Porsche Cayenne ist das Design eher klotzig als sportlich. Der provokant große Kühlergrill symbolisiert Leistung, die von mehreren Linien unterbrochene Seitenansicht Masse. Eine Burg auf Rädern. Im Innenraum schwelgt der Q7 in Leder und Klavierlack. So fühlt sich Luxus an.

Das Fahrgefühl

Das Luftfahrwerk und die geräuschdämmende Verglasung schirmen Fahrgeräusche ab. Das Gewicht des Autos fällt beim Beschleunigen und Einlenken kaum auf. Das Siebengang-Automatikgetriebe brilliert im Q7, der sich wie eine Luxus-Limousine fährt.

Das Digitale extra

Wer das volle Infotainment- und Assistenzprogramm bucht, kann dafür den Gegenwert eines VW Polo ausgeben. Dazu gehört ein Stauassistent, der bei Stop-and-go bremst und wieder anfährt. Die Adaptive Cruise Control erkennt Verkehrszeichen und soll den Tempomat automatisch auf das Geschwindigkeitslimit

Was der Hersteller sagt

„Ein neues Fahrzeug leichter zu machen gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Automobilbau. Indem wir aber jede Komponente hinterfragt und so einen intelligenteren Materialmix entwickelt haben, wurde das Gewicht des neuen Audi Q7 (als 3.0 TDI) im Vergleich zum Vorgänger um bis zu 325 Kilogramm reduziert.“

Was der Hersteller verschweigt

Mit mehr als zwei Tonnen Leergewicht ist der Q7 noch immer ein Dickschiff. Der EU-Norm-Verbrauch von 7,7 Litern wäre auch mit Software-Manipulation ein nicht zu erreichender Wert. Realistisch sind elf bis zwölf Liter. Was für einen so großen Benziner aber gar nicht schlecht ist.


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