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Aufbrecherin – Gewächshaus für die Arktis

, Capital-Redaktion

Gemüse muss in Grönland teuer importiert werden. Die Französin Meriem Chabani hat daher ein schwimmendes Gewächshaus für die Arktis entwickelt

Schwimmendes Gewächshaus © Meriem Chabani
Schwimmendes Gewächshaus für die Arktis

Das Problem: Selbst im Sommer steigen die Temperaturen in Grönland kaum über acht Grad. Ackerbau ist fast unmöglich, es mangelt an vitaminreichen und frischen Nahrungsmitteln.

Meriem Chabani
Meriem Chabani

Die Lösung: Der „Arctic Harvester“ von Chabani und ihren Kommilitonen ist ein schwimmendes Gewächshaus. Dessen Mitarbeiter „ernten“ nährstoffreiches Frischwasser aus Eisbergen, das dann die Obst- und Gemüseplantagen bewässert. Energie soll aus Fotovoltaik-Anlagen kommen – und aus einem Osmosekraftwerk, das den unterschiedlichen Salzgehalt zwischen Meer- und Frischwasser nutzt. 

Der Markt: In Grönland leben derzeit gut 56 000 Menschen, doch die Zahl könnte sich bald erhöhen. Der Klimawandel legt auf der Insel immer mehr Rohstoffe frei, und um sie abzubauen, wären Tausende Gastarbeiter nötig.

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