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Aufbrecher - Text-to-Speech

, Capital-Redaktion

Die Logopädin Rupal Patel gibt Menschen mit Sprachstörungen die ­eigene Stimme zurück.

Rupal Patel © Marla Aufmuth/TED
Rupal Patel

Das Problem: Nervenkrankheiten, Schlaganfälle oder Kehlkopfkrebs können Menschen die Fähigkeit zu sprechen rauben. Viele Betroffene verständigen sich mittels sogenannter Text-to-Speech-Systeme: Sie tippen einen Satz ein, eine Computerstimme spuckt ihn aus. Die ­Geräte bieten aber nur eine kleine Auswahl von Stimmen, die oft nicht zum Patienten passen. 

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Die aktuelle Capital

Die Lösung: Viele Betroffene können zwar keine Worte bilden, aber Laute hervorbringen. Rupal Patel von der Northeastern University in Boston nimmt diese Laute auf und mischt sie per Computer mit Sätzen, die ein ­gesunder Mensch eingesprochen hat. Eine Software zerstückelt diese Sätze dann in einzelne Laute, aus denen der ­Computer neue Worte formen kann – in einem Tonfall, der der Stimme des ­Erkrankten ähnelt.

Der Markt: Die Zahl potenzieller Kunden ist groß: Allein in den USA ­nutzen rund eine Million Menschen ­Text-to-Speech-Systeme.

Der Aufbrecher erscheint jeden Monat in der Capital. Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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