• Facebook
  • Twitter
  • Google Plus
  • Köpfe

Aufbrecher - Klärschlamm für Europa

, Capital-Redaktion

In Entwicklungsländern ist sanitäre Versorgung ein ­Problem. Ashley Murray hat eine Lösung: Sie verkauft den Klärschlamm nach ­Europa

Ashley Murray
Ashley Murray

Das Problem: Öffentliche Toiletten gibt es in Ländern wie Ghana oder Uganda durchaus – und Unternehmer, die damit Geld verdienen. Die Schwierigkeiten fangen erst danach an: wenn es um die Entsorgung des Fäkalschlamms geht. Das in Industrieländern übliche Modell, Entsorgungsgebühren zu kassieren, funktioniert in armen afrikanischen Staaten in der Regel nicht.

Capital-iPad-Cover
Die aktuelle Capital

Die Lösung: Die US-Amerikanerin Ashley Murray und ihre 2010 gegründete Firma Waste Enterprisers haben eine Methode entwickelt, die Klärgruben zu Bergwerken macht. Der Schlamm wird in einer Fabrik zu Pellets verarbeitet, die Kraftwerke oder Industriebetriebe zur Stromerzeugung nutzen können. In Europa lassen sich diese Pellets für 145 Euro pro Tonne verkaufen.

Der Markt: Nach Uno-Angaben haben nach wie vor 2,5 Milliarden Menschen auf der Welt keinen Zugang zu sanitären Einrichtungen. Zugleich steigt der Energiebedarf: allein in Afrika bis 2040 um geschätzte 85 Prozent. Murrays Konzept liefert einen unternehmerischen Anreiz, beide Probleme anzugehen.

Der Aufbrecher erscheint jeden Monat in der Capital. Hier können Sie sich die iPad-Ausgabe der neuen Capital herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


Artikel zum Thema
Autor
  • Wiedervorlage
Gesetze im Test: Abwrackprämie

Was haben Gesetze bewirkt, nachdem sie verabschiedet wurden? Diesmal im Test: die Abwrackprämie für alte AutosMEHR

  • Bilderstrecke
Air Force One - die fliegende Regierungszentrale

Donald Trump ist die neue Air Force One zu teuer. Ein Blick in die Geschichte der legendären Flieger. MEHR

LESERKOMMENTARE

 

Kommentare Einblenden

Datenschutz

Die Kommentarfunktion "Disqus" wird von der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Moderation

Die Kommentare werden von Capital moderiert. Das heißt, Kommentare werden von der Redaktion freigeschaltet. Kritik und auch in der Sache harte Diskussionen sind willkommen, Beleidigungen werden wir dagegen nicht zulassen. Näheres hierzu finden Sie in unserer Netiquette.