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Aufbrecher - Flexible Displays

, Capital-Redaktion

Flexible Displays? Kein ­Problem. Tobias Grab und sein Team wissen, wie man günstig Lichtquellen als ­dünne Folien drucken kann.

Tobias Grab
Tobias Grab

DAS PROBLEM: Sogenannte organische Leuchtdioden (OLED) gelten als die Zukunft der Fernseher- oder Handy-Displays. Mit ihnen lassen sich extrem dünne und flexible Bildschirme herstellen – als Technologie könnten sie LCD und LED ablösen. Derzeit aber sind sie noch teuer, weil sie meist auf Verbindungen des Edelmetalls Iridium basieren, des seltensten Elements der Erde.

DIE LÖSUNG: Tobias Grab startete seine Firma Cynora 2008 mit zwei Forscherkollegen in Karlsruhe. „Wir wussten noch gar nicht genau, was letztlich unser Produkt sein würde“, sagt er. Eher durch Zufall machten sie gemeinsam mit dem Professor Hartmut Yersin eine große Entdeckung: ein physikalisches Verfahren, mit dem man preiswertem Kupfer beibringt, sich so zu verhalten wie das seltene Iridium.

DER MARKT: Damit legen Grab & Co den Grundstein für die Massenproduktion von OLEDs. Seit Samsung 2012 angekündigt hat, die Displaytechnik umstellen zu wollen, ­klopfen bei Cynora die großen Hersteller an. Es wartet ein 200-Mrd.-Dollar-Markt.


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