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Arthur Abraham über sein Karriereende

, von Jens Brambusch

Am Samstag verlor Boxprofi Arthur Abraham seinen WM-Kampf. Zuvor sprach er mit Capital über seine Zukunft, womöglich als Schauspieler

Arthur Abraham © Tim Brederecke
Arthur Abraham

Der Profiboxer Arthur Abraham, 37, bereitet sich nach seiner Niederlage im WM-Kampf gegen den Briten Chris Eubank jr. auf eine Zukunft ohne Sport vor. Dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ sagte der gebürtige Armenier mit deutschem Pass in einem Interview (Ausgabe 08/2017; EVT 20.August 2017), dass er maximal noch ein Jahr boxen werde. Solange, wie der Körper mitmache. „Dann ist auch bei mir Schluss.“ Das Interview wurde kurz vor dem Kampf am Samstag geführt.

Capital-Cover 08/2017
Die neue Capital erscheint am 20. Juli

Der Anreiz in den Ring zu steigen, sei für ihn die Liebe zum Sport gewesen. „Nur Sport macht mich glücklich“, sagt Abraham. Finanziell habe er ausgesorgt. Durch Preisgelder und Werbung hatte Abraham nach eigener Aussage bereits mit 27 Jahren seine erste Million verdient. Der Boxer ist neben dem Ring ein erfolgreicher Geschäftsmann, der sein Vermögen in Immobilien, Autohäusern und Fluglinien investiert hat. Der Wahl-Berliner hat zudem die Arthur-Abraham-Stiftung ins Leben gerufen, die sich um benachteiligte Kinder kümmert. In Deutschland und seiner Heimat Armenien.

Für seine Zukunft will Abraham auch nicht ausschließen, häufiger vor der Kamera zu stehen. Zusammen mit seinem Freund Til Schweiger hatte Abraham bereits Gastrollen im Hamburger „Tatort“ und im Kinofilm „Kokowääh 2“. Auf die Frage, ob Abraham sich eine Karriere vor der Kamera vorstellen könne, sagte er: „Das weiß man nie. Ich weiß aber noch nicht, was ich in der Zukunft machen werde. Die Schauspielerei ist jedenfalls viel entspannter als Boxen.“

Das ganze Interview mit Abraham lesen Sie in der neuen Capital, die am Donnerstag erscheint. Hier geht es zum Abo-Shop, wo Sie die Print-Ausgabe bestellen können. Unsere Digital-Ausgabe gibt es bei iTunes, GooglePlay und Amazon


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