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"Absurde" Haltung der polnischen Regierung

, Nils Kreimeier

Die Ex-Zentralbankchefin wirft der polnischen Führung eine "absurde" Haltung vor und kritisiert die freigiebige Wirtschaftspolitik.

Hanna Gronkiewicz-Waltz, Stadtpräsidentin von Warschau © Getty Images

Der Deutschland-kritische Kurs der neuen polnischen Regierung stößt im eigenen Land auf wachsenden Widerstand. „Die derzeitige Regierung zeigt nur wenig Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit Deutschland. Das ist absurd, weil Deutschland eigentlich seit Jahren unser wichtigster Verbündeter in zahlreichen Fragen ist“, sagt die Warschauer Stadtpräsidentin Hanna Gronkiewicz-Waltz gegenüber Capital, „Wer das nicht anerkennt, liegt falsch.“

Folgen der aktuellen Politik erst nach drei Jahren spürbar

Capital 09/2016
Die neue Capital erscheint am 18. August

Gronkiewicz-Waltz, die früher die polnische Zentralbank leitete, übte auch scharfe Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs Polens: „Die neue Regierung zeigt sich äußerst freigiebig und hat daher auch die Wahl gewonnen. Die große Frage ist, ob unser Staatshaushalt das aushält.“ Es sei wie „mit einem menschlichen Organismus: Nicht alle Krankheiten sind sofort sichtbar. Die Folgen der aktuellen Politik werden wir erst nach drei Jahren spüren.“

Gronkiewicz-Waltz gehört der oppositionellen Bürgerplattform an und gilt als eine der führenden Wirtschaftsexpertinnen in Polen.

Die ganze Geschichte über Warschaus Stadtpräsidentin Gronkiewicz-Waltz lesen Sie in der September-Ausgabe von Capital. Hier können Sie sich ab dem 18. August die iPad-Ausgabe herunterladen. Hier geht es zum Abo-Shop, wenn Sie die Print-Ausgabe bestellen möchten.


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