Der Marktforscher iSuppli hat das Smartphone aufgeschraubt und herausgefunden, dass der Wert der Materialien für das kleinste iPhone-Modell bei lediglich 187,51 Dollar liegt. Das fertige Gerät verkauft
Apple im britischen Online-Store ab umgerechnet rund 600 Euro. In dem Preis stecken dann allerdings noch Arbeits-, Entwicklungs-, Lizenz- und Vertriebskosten.
In Deutschland und anderen Ländern gibt es das neueste Apple-Produkt meist nur mit Zwei-Jahres-Vertrag. So verlangt die
Deutsche Telekom für die 16-Gigabyte-Variante je nach Tarif zwischen 1 Euro und knapp 300 Euro. Das Modell mit 32 Gigabyte Speicher kostet etwa 100 Euro mehr.
Apple hat im Vergleich zu den Vorgängern allerdings etwas tiefer in die Tasche greifen müssen. In den vergangenen Jahren habe der Preis der Komponenten zwischen 170 und 180 Dollar gelegen, sagte iSuppli-Analyst Kevin Keller am Montag der Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Im iPhone 4 steckt etwa ein höher auflösender Bildschirm. Der allein kostet laut iSuppli 28,50 Dollar und stammt vermutlich vom südkoreanischen Elektronikkonzern
LG Electronics.
Das iPhone 4 gibt es seit vergangener Woche zu kaufen. Kunden müssen sich allerdings gedulden. Apple kommt mit der Produktion nicht hinterher. In Deutschland spricht die Telekom als Exklusivpartner davon, dass eine Lieferung "ab Juli" wieder möglich ist. In den USA beträgt die Wartezeit inzwischen drei Wochen. Allein am ersten Verkaufstag hatte Apple geschätzt eine Million Geräte abgesetzt.
Kursinformationen + Charts
| Unternehmen | ISIN | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| APPLE COMPUTER, INC. | US0378331005.O | ||||
| Deutsche Telekom | DE0005557508.DE | ||||
| LG Electronics Inc. Cap.(NV)(GDRs144A) 1 | US50186Q2021.SG |
Quelle: capital.de
© 2010 dpa




















